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Unser Lexikon: Badgestaltung von A bis Z

Erhalten Sie einen umfassenden Überblick über alle relevanten Begriffe rund um die Planung und Umsetzung Ihres Traumbads.

LEXIKON

Fachbegriffe verständlich erklärt

Keine Verwirrung mehr bei Fachbegriffen zur Badgestaltung: In unserem Lexikon finden Sie jegliche Fachbegriffe kompakt und verständlich erklärt.

Die DIN 18534 ist ein Regelwerk, welches seit Juli 2017 die Abdichtung in Innenräumen festlegt. So soll für einen Schutz vor Wasser in Innenräumen und somit auch vor feuchten Wänden und   Schimmelpilzschäden gesichert werden.

Um zu evaluieren, wo das meiste Wasser im Raum auftrifft und wo die Gefahr für Wasserschäden am höchsten ist, wird das Badezimmer in sogenannte Wassereinwirkungsklassen eingeteilt. Je nach Wassereinwirkungsklasse wird dann die passende Abdichtung gewählt. Bei der Abdichtung eines Badezimmers muss zum einen an den Boden, zum andern aber auch an Wände, welche eine höhere Wassereinwirkungsklasse besitzen, gedacht werden.

Die Abdichtung einer Bodenfläche in einem Badezimmer muss somit mindestens fünf Zentimeter über der Oberkante des Fertigfußbodens geführt werden. Die Abdichtung wird dann hinter und unter der Wanne weitergeführt. Eine andere Möglichkeit ist die Nutzung einer speziellen Wannenrandabdichtung.

Es sollte auch bedacht werden, dass man die Flächen im Bad nicht nur vor dem anfallenden Spritzwasser schützen muss. Auch der Wasserdampf, welcher beim warmen Duschen und Baden entsteht, wird über die Luft verteilt und sammelt sich an den Wänden und am Boden des Bades. Kritische Stellen sind vor allem Übergänge von der Sanitäreinrichtung zur Wand, Wanddurchdringungen von Sanitäranschlüssen, sowie Eckfugen und Bodenabläufe. Hier ist Abhilfe zu schaffen, indem mit Abdichtungsflaschen- oder Manschetten gearbeitet wird. Auch an die Abdichtung von Fugen sollte gedacht werden.

Das Material, welches zum Abdichten verwendet wird kann auch Streich- bzw. Spachtelabdichtung, oder wasserundurchlässigen Abdichtungsbahnen bestehen. Hier handelt es sich meist um Verbundabdichtungen. Die Abdichtung muss außerdem in der Lage sein Risse im Untergrund zu kompensieren, sodass es nicht doch noch zu einem Schaden kommt.

Acryl sind viele chemische Substanzen, welche der Acrylgruppe angehören. Diese Gruppe der chemischen Substanzen zählt zu den Kunststoffen. Der Begriff Acryl kommt aus dem lateinischen und meint scharf. Diese Bezeichnung wurde aufgrund des Geruchs der Acrylsäure gewählt. Acrylsäure wird als Bindemittel für Farben und Lacke sowie für Kleb- und Werkstoffe verwendet. Im Bereich der Acrylwerkstoffe wird Acryl häufig als Dichtstoff, beispielsweise zum Abdichten von Rissen oder Fugen benutzt. In der verwendeten Art ist Acryl im Vergleich zu Silikon geruchsneutral und kann überstrichen werden. Es sollte aber beachtet werden, dass Acryl nur wenig wasserabweisend wirkt. Daher erscheint es sinnvoller Silikon in Nassräumen wie dem Badezimmer zu verwenden.

Acryl kann  allerdings in einer festen Form im Bad verwendet werden. So findet man Acryl häufig in einer Badewanne. Das Sanitäracryl wird seit Beginn der 1970er Jahre verwendet und zählt zu den häufigsten Werkstoffen, aus welchen eine Badewanne besteht. Eine Ausnahme bildet hier nur die Stahlwanne. Wenn Aryl erhitzt wird, kann dieser Kunststoff nicht nur jede nur erdenkliche Form, sondern auch Farbe annehmen. Das verflüssigte Acryl wird dazu in eine Aluminiumform gegeben und durch ein Vakuum- Ziehverfahren in die vorgegebene Form gedrückt. Die Besonderheit hier ist, dass sich so ein Freiraum für die Gestaltung ergibt und sich grenzenlose Designmöglichkeiten darbieten. Wenn die Acryl- Badewanne dann abgekühlt ist wird zur besseren Verhärtung ein bestimmtes Gemisch aus Kunstharz und Glasfasern auf die Unterseite gegeben. So soll die Wanne robuster und stabiler werden. Die Montage der Wanne erfolgt entweder durch eine Verschraubung oder Verklebung durch Silikon.

Ein positiver Aspekt der Acryl- Badewanne ist, dass diese ein sehr geringes Gewicht besitzt. So muss der Kunde keine Sorge bezüglich der Statik des Hauses haben. Die Wanne passt sich, anders als die Stahlwanne schneller an die Raumtemperatur an und fühlt sich deshalb nicht so kalt an. Dies kann angenehm sein, wenn das Wasser einlaufen soll, während die Person sich bereits in der Wanne befindet. Insbesondere Personen, welche auf eine Badewannentür als Einstiegshilfe angewiesen sind profitieren von dem Aspekt der Wannentemperatur.

Dadurch, dass es sich um einen Kunststoff handelt ist die Wanne unempfindlich gegenüber Stößen oder Schlägen. Es kann allerdings, beispielsweise durch Badezusätze schneller zu Verfärbungen der Wanne kommen. Hier sollten die maximalen Badezeiten auf der Verpackung eingehalten werden. Eine Reinigung der Wanne wird aber durch die glatte Oberfläche erleichtert. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Acryl- Badewanne beträgt 20 Jahre. Bei einer optimalen Pflege kann die Lebensdauer verdoppelt werden. Dies liegt nicht zuletzt an der Unempfindlichkeit gegenüber herunterfallenden Gegenständen.

Bei der Pflege der Wanne ist zu beachten, dass keine Chemikalien verwendet werden, da die Oberfläche sich sonst verändern, kann. Auch Microfasertücher, Scheuersubstanzen und kratzende Schwämme sollten nicht angewandt werden. Schäden in der Wannenoberfläche lassen sich allerdings wieder reparieren. Im besten Fall wird zum Säubern lediglich Essigreiniger oder Spülmittel sowie ein weiches Tuch verwendet.

Je nach Dicke der Acrylschicht (3-5 Millimeter) verändert sich der Preis der Wanne. Es lässt sich jedoch festhalten, dass eine dickere Acrylschicht deutlich robuster und langlebiger ist.

Unter einer altersgereichten Badewanne wird eine Badewanne verstanden, welche einen problemlosen, oder vereinfachten und sicheren Einstieg und Ausstieg in die Wanne, beziehungsweise über den Wannenrand ermöglicht. Außerdem beinhaltet der Begriff, dass auch der Prozess des Badens in einer altersgerechten, sicheren Variante stattfindet. Hierzu werden einige Besonderheiten benötigt, welche eine altersgerechte Badewanne aufweist.

Die durchschnittliche Höhe des Wannenrandes beträgt in etwa 59 Zentimeter. Da es insbesondere im Alter durch Mobilitäts- und Gleichgewichtseinschränkungen zu Schwierigkeiten bei dem Ein- und Ausstieg in die Wanne kommen kann wurden altersgerechte Badewannen entwickelt.

Eine Idee hinter den altersgerechten Badewannen ist es, dass durch eine Tür in der Wanne die Einstiegshöhe deutlich vermindert werden kann. Nach dem Einstieg in die Wanne wird die Tür geschlossen und die Wanne wird mit Wasser befüllt. Die Türen sind verdichtet, sodass kein Wasser nach außen austreten kann. Wenn der Badevorgang abgeschlossen ist, wird zunächst das Wasser wieder abgelassen, bevor die Tür geöffnet wird und die Person wieder aussteigen kann.

Das gleiche Prinzip der altersgerechten Badewanne mit einer Tür lässt sich auch auf eine Wanne mit einer Duschzone, beziehungsweise auf eine Duschbadewanne anwenden.

Weitere Hilfsmittel, welche eine Badewanne altersgerecht machen sind Halte- und Stützgriffe. Diese werden an der Wanne angebracht. Sie sorgen für einen sicheren Griff.

Da es auf dem glatten Untergrund der Wanne oft rutschig ist, können Antirutschmatten- oder Beschichtungen zu einem festen Stand beitragen.

Zum sichern Transfer kann außerdem ein Badewannenlift beitragen. Ein Badewannenbrett erleichtert das anschließende abtrocken sowie das Sitzen in erhöhter Position.

Ein altersgerechter Umbau beschreibt bauliche Veränderungen eines Privathaushaltes. Dieser Umbau soll dazu führen, dass Personen im höheren Alter trotz körperlicher und kognitiver Einschränkungen in ihrem eigenen zuhause zurechtkommen. Es sollen Barrieren abgebaut werden. Die Selbstständigkeit der Personen soll erhalten bleiben. Neben diesem Ziel ist es von hoher Bedeutung, dass ältere Menschen so lange wie möglich in ihrem eigenen Zuhause alt werden. Es ist ein Ziel, dass ein früher Umzug, oder generell der Umzug von älteren Personen in ein Pflegeheim umgangen wird.

Zu einem altersgerechten Umbau zählt beispielsweise der Umbau des Badezimmers. Hier sind mögliche Maßnahmen das Anbringen von Hilfsmitteln, wie beispielsweise Halteund Stützgriffe. Neben Halte- und Stützgriffen ist der Einsatz von Hilfsmitteln wie einem Duschhocker, oder einem Badewannenlift in den Maßnahmen des altersgerechten Umbaus inkludiert. Auch ein rutschfester Boden, im Sinne einer Antirutschmatte, oder einer rutschhemmenden Beschichtung zählen zu den altersgerechten Umbaumaßnahmen. Weitere Umbaumöglichkeiten sind der Einbau einer Tür in die Badewanne. Diese vermindert die Höhe des Einstiegs deutlich und erhält somit die Selbstständigkeit bei dem Transfer in die Badewanne.

Eine andere Maßnahme ist der Umbau von der Dusche zur Wanne. Hierbei wird an die Stelle, an welcher zuvor die Badewanne stand eine Dusche gesetzt. So wird ein tieferer und angenehmerer Einstieg mit vermehrtem Bewegungsfreiraum geschaffen.

Neben den Umbauten im Badezimmer zählen auch Veränderungen, wie beispielsweise das Anbringen eines Treppenliftes zum altersgerechten Umbau.

Die Maßnahmen zum altersgerechten Umbau lassen sich nicht mit den Vorkehrungen für einen rollstuhlgerechten Umbau gleichsetzen. Für einen rollstuhlgerechten Umbau müssen weitere Vorgaben beispielsweise im Bereich der Türbreite erfüllt werden.

Maßnahmen, welche dem altersgerechten Umbau angehören können durch den KfW Förderungskredit bezuschusst werden. Hierzu wird ist eine vorherige Antragstellung sowie das genaue Einhalten der Vorgaben notwendig.

Calciumcarbonat mit der chemischen Formel CaCO3, oder auch umgangssprachlich oft Kalk genannt ist ein reger Begleiter auf Flächen in Badezimmern, oder auch in der Küche.

Es handelt sich hier genauer um eine Verbindung aus Calcium- Ionen und Kohlensäure. Die Calcium- Ionen befinden sich im Leitungswasser. Je nach Region kann die Menge an Calcium- Ionen im Wasser schwanken. Die Kohlensäure ist eine Reaktion aus CO2 aus der Luft und Wasser. Wenn dann im Anschluss die Calcium- Ionen mit der Kohlensäure reagieren, entsteht Kalk.

Unter Hitze wird die Reaktion nochmal verstärkt, was z.B. im Wasserkocher beobachtet werden kann. Aber auch schon warmes Duschwasser kann diese Reaktion auslösen und einen weißlichen Film auf den Armaturen und den Fliesen hinterlassen.

Viel Kalk im Wasser wird auch als hartes Wasser bezeichnet. Die Auswirkungen gehen allerdings weiter, als das sich lästige Flecken bilden. Besonders bei Elektrogeräten kann es durch den Kalk zu einem Verlust der Energieleistung kommen.  Aber auch für den Körper sind die Auswirkungen zu spüren. Trockene Haut und sprödes Haar sind die Folgen von zu kalkhaltigem (harten) Wasser.

Aber was kann man gegen den Kalk unternehmen?

Um dem Kalk Abhilfe zu schaffen gibt es diverse Lösungen. Zum einen kann man die betroffenen Stellen mit Essigreiniger, oder Antikalk- Reinigungsmitteln säubern.

Zum anderen gibt es beispielsweise für das Bad speziell durch die Nanotechnologie versiegelte Duschwände aus Glas. Diese machen es durch den sogenannten Lotuseffekt möglich, dass die Entfernung des Kalks durch ein einfaches Abwischen des Glases erleichtert wird. Das kalkhaltige Wasser läuft einfach an der versiegelten Wand hinunter und reduziert die Kalkrückstände deutlich.

Eine Antirutschbeschichtung ist ein Material, welches auf eine Oberfläche aufgetragen wird. Je nach Hersteller funktioniert die Beschichtung beispielsweise auf Acryl, Kunststoff, Emaile, Keramik, Naturstein und Stahl. Die Beschichtung besteht je nach Hersteller aus Harz, oder wasserbasierten 2- Komponenten.

Dieses Material soll dazu führen, dass der Boden rutschsicher wird. Es ist zu beachten, dass jede Oberfläche individuell ist und es gegebenenfalls einer andern Antirutschbeschichtung bedarf. Antirutschbeläge kommen häufig im Bereich großer flächiger Böden beispielsweise für öffentliche Gebäude zum Einsatz. Es existieren jedoch auch Antirutschfarben für den Außenbereich. Die besondere Eigenschaft bei diesem Anstrich ist, dass er witterungs- und frostbeständig sein sollte. Für großflächige Bereiche eignet sich am besten eine Anstrichfarbe, da diese leicht aufgetragen werden kann. Sobald der Anstrich getrocknet ist, wirkt die rutschbeständige Oberfläche. Es gibt aber auch Antirutschbeschichtungen zum aufkleben.

Aber nicht nur für Böden, sondern auch im Bereich von Duschen und Wannen wird eine Antirutschbeschichtung verwendet. Auch auf Fliesen kann ein Anstrich sinnvoll sein. Der Einsatz ist zur Vermeidung vorn Stürzen, insbesondere auch durch das Zusammenkommen von rutschigen Seifen, Wasser und der glatten Oberfläche sinnvoll. Im Vergleich zu einer Antirutschmatte wird durch die feste Beschichtung das Lösen der Matte und resultierende Faltenbildung, oder Stolperkanten vermieden. Außerdem kommt deutlich seltener zu Schimmelpilzbildungen, wie es bei einer Antirutschmatte der Fall ist. Die Anforderung im Bad ist, dass die Beschichtung mechanischer und chemischer Belastung standhält. Sie sollte öl- und wasserresistent sein.

Eine Armatur trägt ihren lateinischen Namen (aufrüsten) Rechnung im Sanitär- und Anlagenbaubereich. Unter einer Armatur wird ein Bauteil zur Steuerung und Veränderung von Stoffströmen bezeichnet. Besonders im Sanitärbereich wird dieses Bauteil an Rohrleitungen und Behältern mit Flüssigkeiten wie Wasser verwendet.

 

Im Haushalt fallen an vielen Stellen manuell bedienbare Absperr- und Steuer-Armaturen auf. Beispielsweise sind hier der Wasserhahn in der Küche oder im Bad, der Duschhahn oder auch der Zapfhahn zu nennen. Der Wasserhahn stellt außerdem ein Beispiel für eine Auslaufarmatur dar, welche über kombinierte Warmwasser- und Kaltwasser-Auslaufventile verfügen. Im Haushalt sind sie dann in der Regel als Einhebel- oder Zweigriffarmatur erhältlich und sind hier unter dem Namen Mischbatterie bekannt. Der Name leitet sich aus der Eigenschaft der Armatur ab, welche über verschiedene Ein- und Ausgänge verfügt und so zum kontrollierten Mischen von Stoffströmen dient.  Eine Küchenarmatur kann bis zu 8 Liter Wasser pro Minute bereitstellen. Im Vergleich gewährleisten Geräteanschlussarmaturen, die z.B. bei einer Waschmaschine oder einem Geschirrspüler verwendet werden, 15 Liter pro Minute.

 

Neben den manuellen Armaturen gibt es auch die automatisch tätigen Armaturen. Diese haben oft eine besondere Aufgabe, wie z.B. Aquastop, Sicherheitsventile, Entlüfter oder Druckminderer.

Die sogenannten Rückschlagarmaturen schließen sich selbstständig durch den Fluidstrom in der Rohrleitung.

 

Die Armatur wird traditionell durch Schraubverbindungen oder mit Hilfe von Überwurfmuttern an die Rohrleitung verbunden. Aber auch Quetsch-, Klemm- oder Steckverbindungen sind häufig vorgesehen. Der Einsatzbereich einer Armatur entspricht dem in der Rohrleitung vorherrschenden Druck, dem Durchschnitt der Rohrleitung, der Temperatur, der Drosselung und der Anforderung der Dichtheit der Armatur. Eine Armatur wird im häuslichen Bereich meist aus Messing oder Rotguss, oft vernickelt oder verchromt angeboten.

Der Begriff Aufputzarmaturen wird häufig im gleichen Atemzug wie Unterputzarmaturen gesagt. Mit Aufputzarmaturen sind Armaturen gemeint, die vor der Wand oder auf dem Wasch- oder Spülbecken zu finden sind. Sie sind damit komplett sichtbar. Durch die Vielzahl an Aufputzarmaturen, die sich hinsichtlich des Materials oder Designs stark voneinander unterscheiden, wird die Bandbreite und die Möglichkeiten des Einsatzes deutlich. Es gibt eine hohe Preisschwankung, da preiswerte Ausführungen bis hin zu teuren Designerstücken angeboten werden. Aufputzarmaturen benötigen zwar mehr Platz, begründet durch die Tatsache, dass sie nicht wie Unterputzarmaturen zum Teil in der Wand versenkt liegen, aber sie erleichtern dadurch zugleich auch eine einfachere (De-)Montage.

Preislich lassen sich Aufputzarmaturen auch von Unterputzarmaturen unterscheiden, sie sind nahezu immer günstiger. Die Ursache  liegt auf der Hand: die Technik und die Montage sind einfacher zu handhaben und beanspruchen einen geringeren Aufwand. Ein Rechenbeispiel hierzu: Die Anschaffungs- und Installationskosten einer Aufputzarmatur können sich z.B. auf 250 Euro belaufen, während die qualitativ vergleichbare Unterputz-Variante bis zu 650 Euro erfordert. Auch ist der nachträgliche Wechsel einer Aufputzarmatur problemloser möglich und lässt sich, mit dem richtigen Werkzeug und Knowhow auch ohne Fachpersonal durchführen. Ein weiterer Punkt auf der Seite der Vorteile dieser Armaturart stellt die schnelle Erreichbarkeit im Falle eines Reparaturbedarfs dar.

Bei einer Mietwohnung muss berücksichtigt werden, ob die Anbringung einer Unterputzarmatur gestattet ist.

Eine Ausstellung beschreibt ein dauerhaft, oder zeitlich begrenztes Zeigen von Ware. Diese Waren, welche gezeigt werden, sind meist Produkte, welche von Kunden genutzt werden.

Es gibt jedoch auch Ausstellungen im Bereich der Kunst. Hier geht es primär um die Veranschaulichung der Intention des Künstlers.

In den Ausstellungen im Bereich der Produkte und Waren könnten die Kategorien nicht unterschiedlicher sein. So existieren beispielsweise Ausstellungen für den jeweiligen handwerklichen Bereich, um die Handwerkskunst des Ausstellers zu zeigen. Exemplarisch können hier Möbelhäuser, Sanitärfirmen oder auch Malerbetriebe genannt werden. Andere Ausstellungsbereiche sind die Automobilbranche, oder Ausstellungen im Bereich der Technik. Im Prinzip bietet jedes Ladenlokal eine kleine Ausstellung, indem dort präsentiert wird, was in diesem Geschäft zu erwerben ist.

Die Intention der Ausstellung, bzw. der Aussteller ist meist den Beobachter von seiner Idee zu überzeugen, bzw. sich die Idee vorstellig zu machen. So kann es für einen Kunden eine Hilfe sein, diese repräsentative Weise der Arbeit einer Firma zu sehen. Es hilft dem Kunden bei der Vorstellung, wie sich zum Beispiel Badmöbelstücke später in das eigene Zuhause integrieren lassen. Vor allem Möbelhäuser arbeiten mit großen Ausstellungen, um dem Kunden die Vorstellung zu geben, wie sich das Möbelstück buchstäblich anfühlt. Der Besucher der Ausstellung kann so mit allen Sinnen und vor allem im räumlichen Format Entscheidungen treffen.

Eine sehr große Form einer Ausstellung ist die Messe. An Messen nehmen diverse Hersteller und Firmen einer bestimmten Branche teil. Hier werden dann die neusten Produkte präsentiert. Dies hat den gleichen Sinn wie bei einer Ausstellung: Der Händler präsentiert sein Produkt und der interessierte Käufer bekommt eine Vorstellung von der Ware.

Eine Badehilfe wird definiert als ein Hilfsmittel, welches während des Badevorgangs genutzt wird. Dieses Hilfsmittel kann entweder speziell für Kleinkinder und Säuglinge oder für Seniorinnen und Senioren ausgelegt sein.

Eine Badehilfe für Säuglinge und Kleinkinder ist eine Art Sitz, welcher in der Wanne befestigt wird. Die Funktion der Badehilfe für diese Alterskategorie ist ein fester Sitz oberhalb der Wasseroberfläche. Die Sicherheit des Badevorganges wird so deutlich erhöht und somit die Gefahr, dass das Kind während des Badens unkontrolliert unter Wasser gerät, vermindert.

Die Badehilfe für Seniorinnen und Senioren kann zum einen ein Badewannenlift, oder auch ein Badewannenkissen sein. Diese Hilfsmittel unterstützen die körperlich eingeschränkte Person bei dem Transfer in die Badewanne. Neben dem Lift und dem Kissen können auch das Badewannenbrett und der Badewannensitz als Badehilfe fungieren. Die Funktion der Badehilfe ist also im Allgemeinen die Sicherstellung eines sturzfreien Transfers in die Badewanne zur Körperpflege.

Um diese Bedingung zu erfüllen kann auch eine invasivere, dennoch langfristigere Maßnahme für die sichere Körperpflege in Frage kommen. Ein Beispiel ist der Umbau von der Wanne zur Dusche genutzt werden. Eine weniger aufwändige Badehilfe ist hingegen der Einbau einer Badewannentür.

Bei einer Badewanne mit einer Dusche handelt es sich um ein Produkt, welches das Baden und Duschen in einem Produkt vereint. Es ergibt sich so die Möglichkeit in einer Badewanne zu stehen, während man sich duscht. Die Duschkabine kann durch eine, beziehungsweise zwei Wände gebildet werden. Es erfolgt eine zusätzliche dritte Abgrenzung, als Spritzwasserschutz nach außen durch eine Glaswand, oder einen Vorhang.  Es werden außerdem Armaturen für die Benutzung einer Handbrause benötigt.

Die Kombination aus Badewanne und Dusche bietet eine platzsparende Lösung um Baden und Duschen auf kleiner Fläche zu ermöglichen.

Ein Nachteil dieser Verknüpfung ist allerdings, dass der Rand der Badewanne mit den empfohlenen 59cm über dem Boden sehr hoch liegt. Denn dieser Rand muss auch zur Umsetzung des Duschvorgangs überwunden werden. Insbesondere im Alter kann es durch Einschränkungen in der Mobilität zu Schwierigkeiten beim Überwinden des Wannenrandes kommen. Die Lösung für diese Hürde sind Duschwannen, welche eine Tür besitzen. So kann auch Personen mit eingeschränkter Mobilität ein problemloser Einstieg in die Dusche, beziehungsweise Badewanne gewährt werden. Die Tür in der Wanne dichtet optimal ab, sodass nicht nur das Duschen, sondern auch die gewünschte Kombinationsfunktion das Baden ermöglicht wird. Außerdem besteht die Möglichkeit eine Badewannentür nachträglich in eine Duschwanne einzubauen.

Eine Badewanne mit Einstieg beschreibt eine Badewanne, welche Tür besitzt. Diese Tür erleichtert den Transfer in die Badewanne.

Wenn es sich bei der Badewanne um eine Wanne mit einer kombinierten Duschfunktion handelt, kann beim Einbau des Einstieges auf eine Tür verzichtet werden. So erlischt allerdings die Badefunktion und die Wanne kann nur noch als Dusche genutzt werden. Aufgrund dessen existieren diverse Varianten einer Badewannentür.

Die Badewannentür wird bei einer Nachrüstung individuell an die vorhandene Wanne angepasst. Sie kann ist farblich abgestimmt und kann entweder aus Glas oder aus der vorhandenen Wannenfarbe bestehen.

 Eine solche Konstruktion ist vor allem für Personen mit körperlichen Einschränkungen eine sinnvolle Alternative. Des Weiteren verschafft die Badewannentür eine deutliche Reduzierung der Sturzgefahr, bei dem sonst hohen Einstieg in eine Badewanne. Durch das gewonnene Sicherheitsgefühl erhöht sich der Komfort bei der täglichen Körperpflege.

Eine Badewanne hat normalerweise einen Einstieg, welcher eine Höhe von etwa 55 cm aufweist. Da diese Höhe besonders für Menschen der älteren Generation eine Barriere sein kann, empfiehlt sich eine Badewanne mit einer Tür. Die Wannentür erfüllt somit den Zweck, die Einstiegshöhe deutlich zu reduzieren.

Neben dem Badewanneneinstieg hat die Badewannentür den Vorteil, dass weiterhin in der Wanne gebadet werden kann, da die Tür beispielsweise durch ein Moosgummi zu 100 Prozent wasserdicht sein kann. Die Tür in der Badewanne muss individuell angepasst werden. So ist keine Badewannentür wie die andere, sondern sie passt sich an die Wannenform- und Höhe der vorhandenen Badewanne zuhause an. Der Einbau der Tür kann innerhalb von vier Stunden erfolgen.

Die Wannentür kann je nach Kundenwunsch zum Öffnen nach rechts oder links angefertigt werden. Das Öffnen der Tür ist problemlos mit einer Hand möglich, jedoch nicht so leicht, dass die Tür bei gefüllter Wanne einfach geöffnet werden kann. Das Prinzip dahinter nennt sich „Easy- Close“.

Je nach Hersteller erhält der Käufer eine Garantie von bis zu fünf Jahre auf seine Wannentür. Die Produkte für die Tür entstammen einer Firma aus Deutschland und können somit die Aufschrift „Made in Germany“ tragen.

Es ist außerdem möglich die Türe optisch individuell zu gestalten. So kann der Kunde zwischen einer Tür in Wannenfarbe, oder auch einer Tür aus einem Sicherheitsglas auswählen. Es bietet den Schutz vor Verletzungen, falls das Glas zerspringt. Das genaue Prinzip des Sicherheitsglases wird in dem gleichnamigen Lexikonartikel erklärt. Auch die Scharniere der Tür bieten durch Edelstahlelemente ein rostfreies, optisches Highlight.

Es ist möglich eine Badewanne direkt mit einer Tür einzurichten. Allerdings kommt es wohl häufiger vor, dass die Tür in der Badewanne nachgerüstet wird. So können alle Funktionen der Badewanne weiterhin genutzt werden, ohne dass der hohe Einstieg überwunden werden muss. Die Höhe des Einstiegs mit einer Wannentür variiert je nach Badewanne. Sie kann die Einstiegshöhe um bis zu 35 cm verringern.

Die Badewanne ist ein Behältnis, welches zur Körperreinigung verwendet wird. Im Vergleich zur Dusche liegt die Besonderheit in der Badewanne, dass sich der Körper vollständig zur gleichen Zeit mit Wasser bedecken lässt.

Die Geschichte der Badewanne beginnt schon vor circa 3000 Jahren. Damals bestanden die Wannen noch aus Ton, bei den Römern auch häufig aus Stein. Heute sind freistehende Wannen eher selten und auch das Material hat sich geändert. Es handelt sich nun oft um Kunststoffwannen aus Acryl oder GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff). Auch Stahlwannen findet man heute wieder vereinzelt. Wannen aus Marmor, Kupfer und Glas sind allerdings aufgrund der Kostenintensität der Produkte seltener.

Bei der Auswahl des Materials ist definitiv die Statik des Hauses zu beachten.

Die Form der Badewanne reicht von einer standarisierten, rechteckigen Form, über eine Eckbadewanne, oder eine ovale Wanne. Die ovale Wanne ist meist freistehend und soll einen besonderen optischen Reiz im Badezimmer bieten. Platzsparender ist allerdings eine andere Form der Wanne.

Eine weitere Sonderform ist die Sitzbadewanne. Hier wird es der Person ermöglicht in der Wanne auf einer erhöhten Fläche zu sitzen. Die Sitzbadewanne ist also insgesamt etwas höher und weist deshalb oft eine Tür auf. In der standarisierten Badewanne befindet sich zunächst keine Tür, sodass der durchschnittlich 59cm hohe Wannenrand zunächst ohne Hilfsmittel überschritten werden muss. Insbesondere die altersgerechte Badewanne bietet aber diverse Möglichkeiten, um die Höhe zu verringern und einen sicheren Transfer in die Wanne zu ermöglichen. Ein Beispiel hierfür ist die Badewannentür.

Zum Prozess des Badens wird Wasser, je nach Wunsch mit bestimmten Badezusätzen, in die Wanne eingelassen. Die Temperatur des Wassers sowie die Badezusätze können eine beruhigende, oder belebende Wirkung haben. So wird neben der eigentlichen Körperreinigung auch ein Effekt auf den Kreislauf und die Psyche festgestellt.

Wird während des Badens warmes Wasser, oder Luft durch Drüsen in das Wasser gepumpt, so handelt es sich um einen Whirlpool, oder auch Jacuzzi. Diese Art der Badewanne ist häufig in Thermen zu finden.

Das Badewannenbrett ist ein Pflegehilfsmittel, welches Entlastung bei der Körperhygiene bieten soll. Das Brett wird dazu auf die seitlichen Ränder der Badewanne gelegt. So kann die badende Person sich während der Körperpflege auf das Brett setzen. Personen, welche das Brett benutzen möchten sollten in der Lage sein, sich rückwärts vor die Wanne zu stellen und sich dann auf das Brett zu setzen. Hier ist eine vorhandene Rumpfstabilität eine Voraussetzung.

Anschließend werden, durch eine rotierende Bewegung, die Beine in die Wanne gehoben. Manche Modelle des Badewannenbrettes weisen einen rotierenden Sitz auf. Dieser erleichtert dann die Bewegung, kann aber auch zu ungewollten Veränderungen der Sitzposition führen. Einige Badewannenbretter haben einen Haltegriff, welcher Stabilität beim Transfer bieten soll. In der sitzenden Position kann der/ die Badende*r sich waschen, oder auch abtrocken. Einige Modelle des Badewannenbrettes haben eine zusätzliche Seifenablage, damit alle Utensilien in greifbarer Nähe abgelegt werden können.

Bei dem Material des Badewannenbrettes handelt es ich oftmals um stabilen, gegebenenfalls  recycelten Kunststoff. Zum Abfließen des Wassers besitzt das Brett kleiner Löcher. Es hat je nach Modell eine maximale Belastung bis zu 200kg und existiert in verschiedenen Längen. Durch eine Fixierung von Gummifüßen am Wanneninnenrand wird das Abrutschen des Brettes verhindert.

Da es sich bei dem Brett um ein Hilfsmittel handelt, kann es von einem Arzt per Rezept verordnet werden. Bei gesetzlich versicherten Personen ist dann nur noch eine Zuzahlung notwendig.

Insbesondere für Haushalt, welcher Personen beinhaltet, die nicht auf Hilfsmittel angewiesen sind erscheint das Badewannenbrett sinnvoll, da es sich zügig wieder entfernen lässt.

Es sollte darauf geachtet werden, dass es sich bei einer Badewannenablage nicht um einen Sitz handelt. Diese Ablage ist nicht in der Lage viel Gewicht zur tragen.

Ein Badewannenkissen ist ein Hilfsmittel, welches meist mittels Saugnäpfen am Boden der Wanne angebracht wird. Das Badewannenkissen dient nicht nur einem angenehmen Sitz in der Wanne. Vielmehr ist es die Aufgabe des Kissens, die darauf sitzende Person in ihrer Höhe zu variieren. So kann das Badewannenkissen die Person darin unterstützen, aus den Tiefen der Wanne auszusteigen, beziehungsweise in diese einzutauchen. Es ist quasi eine motorgesteuerte Hebehilfe. Durch das Einpumpen der Luft gelangt die sitzende Person in die Höhe und durch das kontrollierte Ablassen der Luft wird ein langsames Eintauchen in das Wasser ermöglicht.

Selbstverständlich erfordert das Material eine Wasserdichtigkeit. Je nach Modell sind die Badewannenkissen bis zu 150kg belastbar. Sie bestehen nicht nur aus einem Sitz, sondern auch aus einer Rückenlehne. Diese bieten neben dem angenehmen Komfort auch eine stabilisierende Unterstützung im Rumpfbereich.

Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass die badende Person zur alleinigen Nutzung den Transfer weitestgehend eigenständig durchführen muss. Menschen mit starken kognitiven- oder Mobilitätseinschränkungen benötigen auch eine Unterstützung bei dem Transfer in die Wanne und auf das Badewannenkissen. Wenn aber lediglich die Kraft fehlt, aus den Tiefen der Wanne wieder in eine aufrechte Position aus der Wanne zu gelangen, eignet sich das Badewannenkissen als gelungene Unterstützung. Durch die motorisierte Steuerung per Bedienteil kann die hilfsbedürftige Person ihre Autonomie in dem Prozess der Steuerung bewahren.

Das Badewannenkissen wird häufig mit dem Kissen, welches eine angenehme Position des Kopfes versichern soll verwechselt. Bei dem Badewannenkopfkissen handelt es sich jedoch nicht um ein Hilfsmittel. Dies dient lediglich der angenehmen Lage des Kopfes in der Wanne.

Zu beachten ist außerdem, dass das Badewannenkissen zur Reinigung der Wanne in regelmäßigen Abständen aus der Wanne entfernt werden muss, um unter anderem Schimmelpilzbildungen vorzubeugen. Während der Verwendung des Kissens sollte darauf geachtet werden, dass die Bedienteile, welche Strom oder Spannung führen vom Wasser ferngehalten werden. Außerdem sollten Stolperfallen durch die Luftdruckschläuche vermieden werden.

Ein Badewannenlifter ist meist aufgebaut wie ein Stuhl. Er besteht aus einer Sitzfläche und einer Rückenlehne, sowie einem höhenverstellbaren Grundteil. Der Lifter wird in die Badewanne befördert und verbleibt dort. Lediglich zur Reinigung der Wanne und des Lifters muss Dieser aus der Wanne befördert werden.

Das Produkt besteht zumeist aus einem lackierten Metallgestell. Die Sitzfläche hingegen ist meist mit einem gummierten Kunststoff bezogen, um einen angenehmen Sitzkomfort zu bieten. Das Gesamtgewicht des Lifters liegt je nach Produkt zwischen 5 bis 15 Kilogramm. Die Produkte unterscheiden sich teilweise in ihrem Aufbau. Manche Produkte bieten zusätzliche Aussparungen um eine Intimpflege durchführen zu können. Des Weiteren ist zu berücksichtigen, dass die Maximalbelastung je nach Lifter variiert. Einige Produkte bieten Seitenklappen um die Sicherheit beim Baden zu erhöhen.

Wozu dient der Badewannenlifter?

Der Lifter soll dem immobilen Menschen dazu verhelfen ein Vollbad zu nehmen. Nachdem die Person selbstständig oder mit Unterstützung auf dem Lift Platz genommen hat, wird dieser in die tiefste Position in der Wanne gebracht. Nun ist der Körper mit Wasser bedeckt und die Person kann ein Vollbad nehmen. Nach dem Bad kann der Sitz dann über das gleiche Prinzip wieder nach oben gefahren werden.

Prinzip der Höhenverstellbarkeit

Die Höhe wird hier entweder manuell, mittels einer Handkurbel, oder elektrisch, durch die Bedienung einer Schaltfläche erreicht. Bei den elektrischen Geräten wird unterscheiden zwischen denen, welche einen Akkubetrieb leisten können, oder den Geräten, welche einen Netzanschluss benötigen.

Bei einer Badewannenmatte handelt es sich um ein Produkt, welches am Boden der Badewanne platziert wird.  Für einen sicheren Halt am Boden wird die Matte meist mit Saugnäpfen befestigt.

Die Matte kann den Wannenboden in voller Länge auskleiden oder nur einen Teil des Bodens bedecken. Um Faltenbildung am Boden zu vermeiden, sollte beim Kauf auf die richtige Größe der Badewannenmatte Rücksicht genommen werden. Einige Varianten besitzen zusätzlich ein Kopfkissen für den erhöhten Komfort während des Badevorganges. Es ist bei der Größenauswahl ebenso zu berücksichtigen, dass der Wasserablauf in der Wanne nicht vollständig bedeckt werden darf, da es sonst zu einem Rückstau des Wassers kommt. Ein Großteil der Matten besitzt in ihrer Oberfläche Löcher, durch welche das Wasser abfließen kann.

Bei der Farbauswahl steht zumeist eine grenzenlose Auswahl zur Verfügung. Das Material der Badewannenmatte besteht entweder aus PVC oder Naturkautschuk. Einige Modelle besitzen zusätzlich eine antibakterielle Beschichtung.

Die Hauptfunktion der Matte besteht darin, dass ein sicherer Stand in der Wanne gewährleistet wird. Ausrutschen auf dem glatten Wannenoden soll durch die Matte vermieden werden.

Bei der Verwendung der Matte sollte außerdem beachtet werden, dass es zu Schimmelbildungen unterhalb der Matte kommen kann. Aufgrund dessen empfiehlt es sich die Matte regelmäßig durch Aufhängen zu trocknen.

Der Begriff Barrierefreiheit wird bereits in dem gleichnamigen Lexikonartikel erklärt.

Zur besseren Übersicht wird der Begriff dennoch im Folgenden definiert:

„Barrierefreiheit“ bedeutet einen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche (vgl. Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung).

Bezogen auf das Duschen bedeutet die Definition also, dass eine Person in der Lage ist die Dusche vollständig und uneingeschränkt zu benutzen. Hierzu zählt nicht nur der Duschvorgang selbst, sondern auch das Ein- und Aussteigen aus der Dusche. Es besteht trotzdem ein Unterschied zwischen dem Begriff der barrierefreien Dusche und der rollstuhlgerechten Dusche. Denn die rollstuhlgerechte Variante benötigt oft mehr Platz sowie einen besonderen Bodenbelag. Außerdem muss die Höhe der Armaturen auf den Sitz im Rollstuhl angepasst werden.

Um die uneingeschränkte Nutzung der Dusche vor allem Personen mit körperlichen Einschränkungen zu ermöglichen, werden besondere bauliche Maßnahmen benötigt. Die DIN- Norm 18040-2 legt genau diese Maßnahmen fest.

Hierzu zählt unter anderem die Größe des Duschplatzes, welcher mindestens 120cm x 120cm betragen muss. Der Bodenbelag muss eine Rutschhemmung vorweisen und mit einem Rollator befahrbar sein. Der Duschzugang soll einen bodenbündigen Übergang aufweisen, welcher maximal 2 cm groß ist. Die Wandflächen- und Konstruktion muss eine Möglichkeit zur Nachrüstung von Stütz- und Haltegriffen aufweisen. Zur Armatur ist zu berücksichtigen, dass es sich möglichst um ein Einhebelmischer, oder eine berührungslose Armatur mit einem Temperaturbegrenzer halten sollte. Der Hebel des Temperaturmischers sollte hierbei nach unten weisen.

Diese Vorgaben sind im öffentlichen Raum einzuhalten. Im Privathaushalt sind sie zum Teil nicht notwendig. Es kann sogar manchmal hinderlich sein, sich im privaten Raum exakt an die Normen zu halten. Viel wichtiger ist die individuelle Anpassung an die Möglichkeiten der Person, welche die Dusche im Anschluss benutzen möchte.

Der Begriff „Barrierefreiheit“ wird bereits in dem gleichnamigen Lexikonartikel erläutert.

Außerdem werden in dem Lexikonartikel „Barrierefreie Dusche“ die Richtlinien zum Bau einer Dusche nach DIN- 1840-2 benannt.

Um dennoch einen Überblick über das Thema Barrierefreiheit zu erlangen wird der Begriff im Folgenden definiert.

„Barrierefreiheit“ bedeutet einen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche (vgl. Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung).

Die DIN 1840 löste 2011 die DIN 18025 ab. Sie enthält als Oberbegriff das Thema Barrierefreies Bauen- die Planungsgrundlagen und besteht in Gänze aus drei Teilen. Der erste Teil DIN 1840-1 fokussiert sich auf öffentliche Gebäude, wohingegen sich der zweite Teil, DIN 18040-2 auf den Privatraum bezieht. Teil drei, DIN 18040-3 legt die barrierefreien Planungsgrundlagen im öffentlichen Verkehrs- und Freiraum fest. Personen, welche von den DIN- Normen profitieren sind laut der Aktion „barrierefreies Bad“ der Bundesregierung vor allem Personen mit motorischen Einschränkungen, aber auch Menschen mit Sehr- und Hörbehinderung, oder generell Personen, welche bereits älter, oder auch noch jung (Kinder) sind. Auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen machen Gebrauch von diesen Maßnahmen.

Wie schon bereits im Artikel zur barrierefreien Dusche erwähnt gelten für Rollstuhlfahrer besondere bauliche Vorhaben, welche eingehalten werden müssen. So heißt also barrierefrei nicht gleich rollstuhlgerecht. Die rollstuhlgerechte Variante der DIN 18040-2 wird mit einem „R“ gekennzeichnet.

Im Folgenden wird die DIN- 18040-2 für den privaten Haushalt weiter thematisiert.

Die baulichen Vorgaben besagen, dass bei mehreren Sanitärraumen in einer Wohnung mindestens ein barrierefrei nutzbarer Raum vorhanden sein muss. Die Bauteile und Bedienelemente dürfen keine scharfen Kanten aufweisen. Das Risiko von Verletzungen soll so vermindert werden. Für Lichtschalter und Türklinken gilt, dass sie mindestens 85 cm über der Oberkante des Fußbodens angebracht werden müssen.

Zur Orientierung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, oder Sehschwächen müssen Ausstattungselemente, wie beispielsweise der Waschtisch, einen visuellen Kontrast bieten. Dies gelingt beispielsweise durch eine angemessene Farbwahl der Elemente.

Die Bewegungsfläche muss 120cm x120cm vor den Sanitärobjekten wie Toilette oder Dusche betragen.  Die jeweiligen Flächen dürfen sich zum Teil überlagern. Bauelemente wie Rohrleitungen oder Heizkörper dürfen diese Flächen aber nicht beengen. Hier gilt für Rollstuhlfahrer eine Besonderheit. Die Bewegungsfläche muss hier mindestens 150cm x 150cm betragen.

Für die Bodenbeläge gilt, dass sie fest verlegt sind und eine rutschhemmende Eigenschaft besitzen. Hier wird auf die Bewertungsgruppe B nach GUVI- 8527 verwiesen. Sie müssen für die Benutzung von Rollatoren oder Rollstühlen geeignet sein. Es gilt ebenfalls einen visuellen Kontrast herzustellen, um Menschen mit Sehschwächen eine bessere Orientierung zu bieten.

Bei der Badewanne ist zu beachten, dass ein nachträgliches Aufstellen, beispielsweise im Bereich der Dusche möglich sein sollte. Für Personen, welche auf einen Rollstuhl angewiesen sind gilt der Zusatz, dass die Wanne die Option bietet mit einem Lifter benutzbar zu sein.

Auf die genauen baulichen Vorgaben zur Dusche wird im Artikel „barrierefreie Dusche“ genauer eingegangen.

Fenster sollten leicht zu öffnen und zu schließen sein. Für Türen gilt die gleiche Anforderung. Allerdings ist hier zusätzlich zu beachten, dass Türen nach außen zu öffnen sind. Es muss eine lichte Breite von mindestens 80 cm (90cm bei Rollstuhlfahrern) und eine lichte Höhe von 205cm gegeben sein. Türschwellen dürfen eine Höhe von 2cm nicht überschreiten. Für ein Bad, für welches einen rollstuhlgerechten Zugang geschaffen werden soll muss außerdem beachtet werden, dass die Türzargentiefe maximal 26cm beträgt. Die Bewegungsflächen vor den Türen sind außerdem besonders zu berücksichtigen, um einen möglichst leichten Zugang zu schaffen. Glastüren oder andere großflächige Glaselemente müssen durch Sicherheitsmarkierungen wie beispielsweise Streifen oder ähnliches besser sichtbar gemacht werden. Genaueres bezüglich der Vorgaben zu visuellen Kontrasten wird in der DIN 32975 festgehalten.

Bei den Wänden ist zu berücksichtigen, dass sie stabil sind und mit Halte- oder Stützgriffen für die Toilette- oder das WC, aber auch im Bereich der Dusche oder Wanne versehen werden können. Spiegelungen, Blendungen oder Schattenbildungen sollen vermieden werden. Hier ist die Nutzung matter Wandfarben ratsam.

Für den Waschplatz ist zu beachten, dass eine Nutzung im Sitzen und Stehen möglich sein sollte. So sollte der Spiegel mindestens 100cm hoch und unmittelbar über dem Waschbecken hängen. Der Freiraum für die Beine unter dem Waschtisch ist zu berücksichtigen. Ermöglicht wird das durch ein Unterputz- oder ein Flachaufputz- Siphon. Für die Armaturen gilt, dass es sich möglichst um Einhebelarmaturen handeln soll. Berührungslose Armaturen werden nur mit einer Temperaturbegrenzung empfohlen. Auch hier gibt es Besonderheiten für den Zusatz DIN 18040-2 R. Die Höhe des Waschtisches darf maximal 80cm betragen und das Waschbecken muss mindestens 55cm unterfahrbar sein. Die Breite des Beinfreiraumes soll mindestens bei 90cm liegen. Der Abstand und die Tiefe von der Armatur bis zum vorderen Rand des Waschtisches dürfen 40cm nicht überschreiten.

Für die Toilette gilt, dass ein seitlicher Mindestabstand zu anderen Sanitärobjekten oder der Wand von mindestens 20cm eingehalten werden muss. Die DIN 18040-2 R für Rollstuhlfahrer legt außerdem fest, dass die Sitzhöhe des WC’ s zwischen 46 und 48 cm über dem Boden beträgt. Die Bewegungsflächen neben dem WC sollten mindestens 70cm tief, 90cm breit und an der gegenüberliegenden Seite 30cm breit für Hilfspersonen sein.

Es bedarf einiger Bedien- und Stützelemente, welche die Nutzung des WC‘ s für Rollstuhlfahrer erleichtern. Eine Rückenstütze, welche 55cm hinter der Vorderkante des WC’ s angebracht ist bietet sicheren Halt. Die Toilettenspülung sollte ohne Veränderung der Sitzposition erreicht werden. Gleiches gilt für den Toilettenpapierhalter. Zum sicheren Transfer werden Stützklappgriffe benötigt, welche beidseits in einem Abstand von 65-70cm, angebracht werden. Diese müssen hochklappbar sein und 15 cm über die Vorderkante des WC’ s hinausragen. Die Oberkante der Sitzhöhe liegt bei 28 cm. Die Griffe sollten einer Punktlast von 100kg standhalten.

Die Anforderungen an die Beleuchtung des Raumen sind, gleichmäßige Raumausleuchtung ohne Schattenbildungen oder Blendungen.

Als Hinweis gibt die DIN 18040-2 die Anregung Badvorleger zu meiden um Stolperfallen zu minimieren.

Verweis : Weitere Auszüge auf www.din.de

Der Begriff barrierefreies Bad bedeutet nach der Definition des Wortes „Barrierefrei“, dass das Bad einen umfassenden Zugang bietet und von Personen uneingeschränkt genutzt werden kann. Hiermit ist gemeint, dass auch Personen mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen sowie Seh- und Hörschwächen, das Bad ohne fremde Hilfe benutzen können.

Diese uneingeschränkte selbstständige Nutzung ist jedoch nur möglich, wenn bestimmte bauliche Voraussetzungen erfüllt werden. Die genauen Anforderungen bezüglich der Dusche, des Bodenbelages, des Waschbeckens, der Wanne und der Toilette sind in der DIN 18040-2 festgelegt. Dies ist eine Norm, welche den Oberbegriff Barrierefreies Bauen- die Planungsgrundlagen trägt. Die -2 grenzt den privaten Raum von öffentlichen Gebäuden ab, in welchen noch weitere Vorgaben zur Geltung kommen. Der Zusatz „R“ bezeichnet die zusätzlichen Maßnahmen, welche für ein barrierefreies Bad für Rollstuhlfahrer betrachtet werden müssen.

Abgesehen von den genauen Vorgaben der DIN- Norm, kann festgehalten werden, dass das barrierefreie Bad immer individuell auf die dort lebenden Personen angepasst werden sollte.

Der Begriff „Barrierefreiheit“ wird in einem weiteren gleichnamigen Lexikonartikel genauer definiert. In dem Lexikonartikel „Barrierefreie Dusche“ werden die Normen für den Bau einer Dusche nach DIN 18040-2 beschrieben.

Der Artikel „barrierefreies Bad nach DIN 18040-2“ zeigt Ihnen die genauen baulichen Vorgaben dieser Richtlinie auf.

Zunächst muss festgehalten werden, dass der umgangssprachliche Begriff „behindertengerecht“ von der korrekten Bezeichnung „barrierefrei“ abgelöst wird. Der Unterschied zwischen den beiden Begriffen liegt vor allem darin, dass das Wort „behindertengerecht“ nicht den umstandslos möglichen Zugang zu den diversen Lebensbereichen inkludiert.

“Barrierefreiheit” bedeutet somit einen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche (vgl. Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung).

Die Definition bedeutet vereinfacht, dass eine Person sich in seinen privaten Raum, aber auch in der Öffentlichkeit frei bewegen kann, ohne dass diese Person fremde Hilfe dafür benötigt. Auch Hilfsmittel der betroffenen Personen, wie z.B. ein Rollator oder ein Rollstuhl sollten problemlos zu benutzen sein.

Die Barrierefreiheit wird in Deutschland durch das deutsche Behindertengleichstellungsgesetz festgehalten. Hier ist definiert, dass Gebäude, technische Gebrauchsgegenstände, Informationsquellen (visuell und akustisch) und Kommunikationseinrichtungen (z.B. Telefon oder Internet) ohne fremde Hilfe benutzt werden können. Außerdem ist in Gesetzen wie in der Landebauordnung festgelegt, dass die oben genannten Umstände auch z.B. in Flugzeugen oder anderen Verkehrsmitteln berücksichtigt werden.

Des Weiteren existieren verschiedene Leitlinien zur Barrierefreiheit. Ein Auszug daraus ist der DIN- Fachbericht 124, welcher  festlegt, dass Produkte barrierefrei sind. So können Produkte dieser Norm nach von vielen Personen weitgehend selbstständig benutzt werden. In Fachbericht 131 werden hingegen vorrangig die Bedürfnisse von älteren Menschen und Personen mit Behinderungen berücksichtigt.

Unter einer Beratung, oder auch Konsultation wird meist eine unverbindliche, allgemeine Kommunikation zwischen zwei Personen verstanden. Bei einer Beratung gibt es eine Person, welche in dem zu beratenden Bereich über ein Fachwissen verfügt.

Das Ziel einer Beratung ist es, dass die andere Person in dem Beratungsgespräch ihr Wissen erweitert und für sich Klarheit in einem bestimmten Bereich schaffen kann.

Bei der Beratung unterscheiden sich die zwei Arten, wie ein Beratungsgespräch zustande kommen kann. So gibt es zum einen den Beratungsbedarf und zum anderen das Beratungsbedürfnis.

Der Beratungsbedarf ist eine Indikation, welche von dem beratenden Experten gesehen wird. Hier geht der Experte auf die zu beratende Person zu und berichtet, wo er den Bedarf sieht und welche Möglichkeiten der Beratung es gibt. Der Beratungsbedarf tritt vor allem im medizinischen Bereich z.B. beim Thema Selbstversorgung auf. Ein typisches Beispiel wäre, dass ein Sozialarbeiter in einem Krankenhaus die weitere häusliche Versorgung eines Patienten als gefährdet sieht, und den Patienten dann zu diversen Hilfsmitteln, beispielsweise für die Körperpflege im Bad informiert.

Das Beratungsbedürfnis erleichtert den Einstieg für eine Beratung, da in diesem Fall der Hilfesuchende auf den Experten zugeht und eine Beratung anfragt. So sind die Motivation und die Einsicht direkt bei beiden Parteien gegeben. Ein Beispiel für dieses Zustandekommen einer Beratung wäre, wenn eine Person ein Problem bei sich erkennt, beispielsweise, die potenzielle Sturzgefahr im Badezimmer. So würde sich diese Person an eine Expertenfirma, wie beispielsweise die Wannenwerkstatt wenden. Es kommt dann ein Beratungstermin zu Stande und die Expertenfirma wird die individuellen Bedürfnisse und Sorgen der Person berücksichtigen und nach ihrem Wissen und ihrer Erfahrung beraten. Ob dann ein Geschäft zustande kommt, hängt zumeist von den Vorstellungen der sich informierenden Person ab.

Beratungen können informativ, direktiv, oder nondirektiv stattfinden, sollten aber immer das Ziel haben, der zu beratenden Person ein bestmöglichstes Ergebnis zu bieten. Hier ist es, wie schon in den Beispielen angezeigt, von hoher Bedeutung die individuellen Bedürfnisse der zu beratenden Personen zu berücksichtigen.

Eine bodenebene Dusche beschreibt ein Duschformat, welches keine Kante am Einstieg in die Dusche zurücklässt. Die bodenebene Dusche ermöglicht einen barrierefreien Einstieg in die Dusche. Durch diesen kann der Transfer mit einem Rollstuhl oder einem Rollator in die Dusche erfolgen. Neben dem Begriff bodeneben kann der Begriff bodengleiche Dusche simultan verwendet werden.

Der Spritzschutz einer bodenebenen Dusche kann durch einen Duschvorhang oder durch eine Wand aus Sicherheitsglas gewährleistet werden. Der Boden der Dusche kann entweder ein gefliester Übergang sein, oder aus einer eigenen Duschwanne bestehen. Das durchgängige Format lässt das Badezimmer größer wirken.

Eine bodenebene Dusche reduziert durch die Vermeidung einer Kante beim Einstieg deutlich das Sturzrisiko. Dies führt zu einer lang erhaltenen Selbstständigkeit und Sicherheit in jedem Alter.

Eine bodenebene Dusche ist nicht in jedem Badezimmer zu realisieren. Es gilt besondere Aspekte zu beachten. Unter anderem muss die Höhe des Abflusses unterhalb der Bodenhöhe liegen. Dies lässt sich insbesondere bei einem Neubau gut realisieren und sollte frühzeitig berücksichtigt werden. Anderenfalls lässt sich der tiefe Abfluss durch das Aufstemmen des Estrichs erreichen. Hier muss der Eigentümer beachten, dass es sich nicht um tragende Flächen handelt. Neben der Abflusshöhe ist eine bodenebene Dusche erst dann zu realisieren, wenn der Abfluss ein Gefälle von zwei Prozent aufweist. Anderenfalls verbleibt eine restliche Kante, sodass es sich nicht um eine bodenebene Dusche handelt. Die genauen Voraussetzungen, ob der Einbau einer bodenebenen Dusche vorgenommen werden kann, werden vor Ort geprüft.

Eine Brausestange ist ein Produkt, welches vor allem in der Dusche seine Funktion erfüllt. Die Stange wird meist mit der Wand verschraubt. Dort dient sie als Halterung für den Duschkopf. Die Brausestange kann aber auch in der Badewanne ihren Zweck erfüllen.

Einige Modelle besitzen neben dem Duschkopf auch einen Brauseschlauch mit Handbrause. Die meisten Brausestangen haben einen integrierten Schieber am Brausekopf, sodass sich die Höhe der Duschbrause variieren lässt. Die Größe der Halterungen sowie eventuelle Anschlüsse sind genormt und lassen sich aufgrund dessen von diversen Herstellern kombinieren. Die Länge der Duschstange beträgt 60 bis 90 cm. Es existieren Ausnahmen durch Sonderanfertigungen. Das Design der Brausestange kann extrem variieren. Neben runden Designs finden sich auch eckige Varianten. Die Anbringung der Duschstange lässt sich vereinfachen, indem ein Modell ausgewählt wird, welches variable Bohrlöcher zulässt.

Die meisten Brausestangen dienen lediglich dem Halt des Duschkopfes und sind nicht zusätzlich als Haltegriff zu benutzen. Um die Sturzgefahr zu minimieren, sollten die betroffenen Personen ergänzend einen Haltegriff anbringen.

Unter einer Duschabtrennung versteht man eine Art Spritzschutz, welcher den Raum außerhalb der Dusche frei von dem anfallenden Abwasser halten soll. Die Duschabtrennung kann eine Duschkabine sein. Anderenfalls kann es sich bei einer Duschabtrennung um eine einzelne Wand, wie bei einer offenen Dusche handeln. Das Material besteht meist aus Sicherheitsglas. Dies bietet den Vorteil, dass Verletzungen bei der Zerstörung des Glases vermieden werden. Eine Duschabtrennung kann aber auch ein Duschvorhang sein. Dieser ist oft die preisgünstige Alternative zu einer Wand aus Sicherheitsglas. Die Duschabtrennung aus dem Material Glas lässt diverse optische Unterschiede zu. Milchglas oder verschiedene Muster bieten eine große Auswahl.

Bei der Duschabtrennung haben Kund*innen zumeist die Entscheidungsfreiheit, ob es sich um ein offenes Modell, eine Variante mit Schiebetüren, oder Schwingtüren handeln soll. Die Duschabtrennung kann also an die individuellen Bedürfnisse, aber auch an die baulichen Voraussetzungen der Kund*innen angepasst werden. Insbesondere wenn Türen in der Duschabtrennung integriert sind, können die Nutzer*innen zusätzlich auswählen, welches Material und welche Farbe die stabilisierenden Elemente besitzen sollen.

Aufgrund der unterschiedlichen Maße und Formen diverser Duschen können auch die Maße einer Duschabtrennung stark variieren. Dies schafft eine erleichterte Anpassung an vorhandene Duschen und eine erhöhte Vielfalt bei der Konstruktion einer neuen Dusche.

Neben der Dusche benötigt auch eine Duschbadewanne eine Duschabtrennung. Die Abtrennung wird dann auf einem Teil des Wannenrandes montiert.

Die Duschbadewanne vereinigt die Funktion des Duschens mit der Badefunktion. Diese Kombination besteht zum einen aus einer herkömmlichen Badewanne und zum andern aus einer Art Duschkabine. Diese Duschkabine wird auf dem Rand der Badewanne befestigt und bildet einen Spritzwasserschutz für die Duschfunktion. Die Duschkabine kann aus verschiedenen Arten von Sicherheitsglas bestehen und zum einen durchsichtig, oder zum andern in einer Milchglasvariation sowie mit diversen Mustern ausgewählt werden.

Besonders ist bei der Kombination der Dusche und Badewanne außerdem die Anbringung des Duschkopfes, beziehungsweise einer Handbrause. Diese wird üblicherweise über eine Brausestange an der Wand befestigt. Durch die flexible Einstellung der Handbrause kann diese auch bei der Wannenfunktion genutzt werden. Die Füllung der Wanne geschieht allerdings durch eine Armatur, welche auf Höhe des Wannenrands angebracht wird.

Einige Badewannen bieten durch ihre Form eine angenehme Sitz- oder Liegeposition. In der Duschbadewanne muss außerdem gewährleistet sein, dass die duschende Person ausreichend Platz und eine möglichst gerade Standfläche hat. Die Standsicherheit lässt sich durch die Anbringung einer Antirutschmatte- oder Beschichtung nochmals erhöhen.

Um den Einstieg in die Dusche zu erleichtern, kann eine Badewannentür optional ergänzt werden. Diese befindet sich dann auf der anderen Seite der Wanne als der Spritzschutz. Die Badewannentür kann aus dem Dekor der Wanne selbst, oder aus Glas bestehen und so optische Akzente setzen. Mit der Wannentür wird die Duschbadewanne zu einer Walk- in Duschbadewanne umfunktioniert. Dies reduziert das Sturzrisiko insbesondere im Alter deutlich. Die Selbstständigkeit der Benutzer*innen kann längerfristig erhöht werden.

Eine Duschbadewanne mit Tür beschreibt eine Vorrichtung, welche zum einen das Duschen, als auch das Baden ermöglicht. Die Vorteile dieser Konstruktion liegen zweifelsfrei in der doppelten Nutzungschance. Sie besteht aus einer herkömmlichen eingebauten Badewanne mit integrierter Wand als Spritzschutz. Diese Wand kann aus Kunststoff oder Glas bestehen. Je nach Vorliebe kann die Wand auch Bestandteile, welche in Form eines Sichtschutzes fungieren, wie beispielsweise Milchglas enthalten. Die Besonderheit dieser Duschbadewanne liegt im Bereich der Tür. Diese kann zum einen an der Stelle angebracht sein, an welcher sich der Spritzschutz befindet, sodass dieser als mobile Variation agiert. Eine andere Möglichkeit ist es die Tür am anderen Ende der Wanne einzusetzen.

Ein weiterer Vorteil der Duschbadewanne mit Tür ist der steigende Sicherheitsfaktor, welchen eine Badewannentür bietet. Durch die verringerte Einstiegshöhe wird die Sturzwahrscheinlichkeit reduziert.

Das Produkt kann entweder direkt als Duschwanne mit Tür eingebaut werden. Eine andere Möglichkeit ist der Einbau der Konstuktion im Rahmen einer Sanierung des Bades. Wenn eine herkömmliche Badewanne zu einer Duschwanne mit Tür umgebaut wird, müssen eine Voraussetzungen berücksichtigt werden. Neben dem Anbringen der passenden Armaturen werden auch bauliche Gegebenheiten, wie beispielsweise der zur Verfügung stehende Raum beachtet. Diese Voraussetzungen bestimmen unter anderem endgültige die Position der Badewannentür.

Die Dusche ist ein Objekt, welches das primäre Ziel der Körperreinigung verfolgt. Der Begriff ductio, welcher aus dem lateinischen übersetzt Leitung bedeutet, meint zunächst nur den Duschkopf, oder die sogenannte Brause. Durch eine Armatur kann die duschende Person die Wassertemperatur und die Intensität des Wasserstrahls selbstständig einstellen. Insbesondere in kleineren Wohnungen kann aufgrund des Platzmangels eine Dusche die Badewanne oft vollständig ersetzen.

Es kann unterschieden werden zwischen öffentlichen Duschen, beispielsweise in Schwimmbädern und privaten Duschen zuhause. Die öffentlichen Duschen haben oft eine Reihe von fest montierten Brausen nebeneinander, sodass mehrere Personen gleichzeitig duschen können. Hingegen die private Dusche zuhause besitzt meist nur einen Duschkopf, bzw. eine Brause an einer Duschstange und eine Duschkabine, welche die Dusche umgibt. Die Duschkabine besteht aus der Duschwanne, oder auch dem Duschboden sowie einer Duschabtrennung. Die Duschabtrennung kann aus Sicherheitsglas, Kunstostoff oder einem Duschvorhang bestehen. Aufgrund von hygienischen und komfortablen Gründen haben sich die Duschkabinen aus Glas und Kunststoff den Duschvorhängen vorgesetzt. Es existieren beispielsweise Duschkabinen, welche einen Lotuseffekt, oder eine Antikalkbeschichtung besitzen. Dies erleichtert die Reinigung der Dusche. Die kostengünstigere Variante ist allerdings oft ein Duschvorhang.

Die Duschwanne hat primär die Aufgabe das Wasser durch den Abfluss abzuleiten. Sie ist in diversen Sanitärfarben und auch Formen erhältlich. Allen Duschwannen ist zunächst gemein, dass sie eine Einsteigschwelle haben, welche von der duschenden Person zunächst überschritten werden muss. Um Stürze zu vermeiden existieren manche Duschen mit einer Antirutschbeschichtung. Ein ähnlicher Effekt kann mit der Antirutschmatte erzielt werden. Einige Duschwannen können aber auch bodengleich eingelassen werden. Dann bleibt jedoch noch immer eine kleine Restschwelle nach unten in die Dusche rein.

Eine Walk- in Dusche ist eine begehbare Dusche, bei der die Duschtasse nur eine minimale Restschwelle besitzt. So wird der Einstieg in die Dusche auch Personen mit Mobilitätseinschränkungen ermöglicht. Beispielsweise für Rollstuhlfahrer eignet sich eine bodengleiche, oder auch ebenerdige Dusche. Diese besitzt keine Duschtasse, sondern hat einen gefliesten Boden. Die duschende Person kann so ohne das Überqueren einer Restschwelle in die Dusche einsteigen. Für eine barrierefreie Dusche müssen nach DIN18040-2 noch weitere Kriterien, beispielsweise bezüglich der Fläche der Duschtasse erfüllt werden. Auch eine rollstuhlgerechte Dusche nach DIN 18040-2 R benötigt weitere spezielle Anforderungen.

Der Duscheinstieg beschreibt den Eingang in eine Dusche. Der Einstieg ist je nach Duschtasse unterschiedlich hoch. Insbesondere modernere Duschen bieten einen bodenebenen, oder bodengleichen Duscheinstieg. Er kann je nach Modell über eine Ecke gehen. Dies bietet in der Regel mehr Freiraum in der Breite des Einstiegs. Besonders der Einstieg in eine Badewanne, gegebenenfalls mit Duschfunktion ist meist eine höhere Barriere.

Er kann vor allem für Menschen mit einer Gehbehinderung, oder auch einer Störung des Gleichgewichtes und Koordinationsschwierigkeiten zu einem Hindernis werden. Um sich den Einstieg in die Dusche- oder Wanne zu vereinfachen gibt es diverse Möglichkeiten.

Unter anderen können Steckrampen helfen den Duscheinstieg sicherer zu gestalten. Aber auch Einstiegshilfen, welche wie eine Stufe funktionieren können das Hindernis des Duscheinstieges überwindbar machen. Eine dauerhafte Hilfe bei einem hohen Einstieg in die Dusche oder Wanne bietet die Badewannentür. Sie bietet Sicherheit auf höchstem Niveau und ermöglicht einen komplikationslosen Einstieg in die Wanne oder Dusche.

Funktion des Duschhockers

Ein Duschhocker ist ähnlich wie ein Duschstuhl eine mobile Sitzgelegenheit in der Dusche. Er wird vor allem von Personen benutzt, welche sich beim längeren Stehen unsicher fühlen, oder welche während des Duschvorgangs vermehrt zu Kreislaufproblemen neigen. Außerdem erleichtert ein Duschhocker bei Personen, welche in ihrer Bewegung eingeschränkt sind die Köperpflege der Extremitäten.

Es gibt diverse Duschhocker, aus Aluminium oder Kunststoff bestehend. Bei einigen Modellen lassen sich die Sitzflächen drehen, andere bieten Stabilität und Festigkeit durch Gummienden an den Hockerbeinen. Das Gewicht des Hockers beträgt meist zwischen 3kg und 8kg. Die Belastungsgrenze des Hockers variiert je nach Produkt. Es gibt Duschhocker mit einer Aussparung für die Intimpflege oder auch Modelle mit Armlehnen.

Duschhocker vs. Duschstuhl

Der Duschhocker grenzt sich insofern vom Duschstuhl ab, indem er keine Rückenlehne besitzt. So ist der Transport aus der Dusche etwas leichter als beim Duschstuhl. Er eignet sich aber aufgrund der fehlenden Rückenlehne eher für Menschen mit einer stabilen Rumpfmuskulatur, welche ohne Unterstützung im Rücken sitzen können. Der Transport aus der Dusche erfolgt in der Regel lediglich zur Reinigung des Stuhls, oder der Dusche. Ein weiterer Vorteil des Duschhockers gegenüber dem Duschstuhl ist, dass er aufgrund seiner geringen Größe auch in kleinen Duschen unter zu bringen ist.

Ein Duschhocker zählt ebenso wie der Duschstuhl zu den Pflegehilfsmitteln. Diese werden mit bis zu 40 Euro pro Monat bezuschusst.

Eine Dusche besteht aus verschiedenen Einzelteilen. Diese Teile sind zum Beispiel die Duschwanne, der Abfluss, die Duschbrause, die Armaturen, aber auch die Duschkabine.

Eine Duschkabine hat den Sinn, das Spritzwasser, welches beim Duschen anfällt, aufzuhalten. Das Badezimmer soll so während des Duschvorgangs trocken bleiben. 

Eine Duschkabine besteht meistens aus mindestens zwei Glaswänden Zur Vollendung der Kabine  schließt sie mit den Mauern der Wände ab. So bildet die Kabine eine meist rechteckige Form. Es existieren jedoch Kabinen in den unterschiedlichsten Formen. Teilweise sind die Duschkabinen durch farbige Leisten eingerahmt. Anderenfalls können die Kanten der Kabine auch schlicht abgerundet sein.

Die Duschkabinen können individuell auf die passende Wohnsituation, die Größe des Badezimmers und besondere persönliche Vorlieben nach Maß angepasst werden. Aber nicht nur bei einer Dusche wird eine Duschkabine maßgeblich benötigt. Auch der Umbau von einer Wanne zur Dusche erfolgt durch den Aufsatz einer Duschkabine. In wenigen Schritten kann eine Wanne so zusätzlich die Funktionen einer Dusche übernehmen.

Das Glas der Duschkabine kann aus Sicherheitsglas bestehen. Dies hat den Vorteil, dass es bei einem Zerstören der Glasscheibe nicht zu scharfen Kanten kommt. Das Sicherheitsglas sorgt dafür, dass das Glas in Bruchstücke mit runden Kanten zerfällt. Das Glas der Duschkabine ist in verschiedenen optischen Formen erhältlich. Zum einen gibt es Klarglas, aber auch eine mattierete Optik, welche eine erhöhte Blickdichte bietet, oder strukturiertes Glas zum Beispiel in Tropfenform sind möglich.

Die Duschkabine ist ebenfalls ein Produkt, welches in dem Zuschuss der Pflegekasse für den Umbau des Bades inkludiert ist.

Ein Duschklappsitz ist eine Sitzmöglichkeit in der Dusche. Der Sitz besteht zunächst lediglich aus einer Sitzfläche, welche sich nach Gebrauch zurück an die Wand klappen lässt. Dazu wird der Sitz zuvor fest an die Wand montiert. Das Material des Sitzes ist zumeist fester Kunststoff. Er kann Aussparungen zum Ablauf des Wassers besitzen, oder eine durchgehend geschlossene Sitzfläche haben. Der Duschklappsitz ist in einer rechteckigen, oder runden Form erhältlich. Auch die Farbwahl lässt sich relativ frei bestimmen, wobei die meisten Sitze in Weiß gehalten sind. Manche Modelle haben Zusätzlich eine Rückenlehne, oder auch Armlehnen. Einige Varianten bieten Stützfüße, um das Gewicht, welches normalerweise auf der Wand lastet auch auf den Boden zu verteilen.  Die Belastbarkeit eines Duschklappsitzes liegt je nach Modell etwa bei 160kg.

Durch den Klappmechanismus lässt sich in der Dusche viel Platz sparen. Personen, welche den Sitz nicht benötigen werden so beim Duschen nicht durch das Hindernis eingeengt. Außerdem können Personen, welche den Sitz nur manchmal benötigen, beispielsweise bei gelegentlich auftretenden Kreislauf- oder Gleichgewichtsproblemen den Sitz bei Bedarf nutzen. Auch für die Körperpflege von Stellen, welche für Personen mit Mobilitätseinschränkungen schwierig zu erreichen sind, wie zum Beispiel die Beine, ergibt es Sinn sich dazu auf den ausklappbaren Sitz niederzulassen. Es ist jedoch eine Voraussetzung, dass Personen welche den Sitz benutzen möchten über eine ausreichende Rumpfstabilität besitzen, sodass sitzendes Duschen grundsätzlich möglich ist.

Bei der Benutzung sollte darauf geachtet werden, dass die duschende Person auf dem Hocker platznimmt, bevor das Wasser beginnt zu laufen. So sollen Stürze vermeiden werden.

Alternativen Zum Duschklappsitz sind der Duschstuhl, oder der Duschhocker. Beide müssen allerdings bei einem Haushalt, in welchem nicht jede Person auf das Hilfsmittel angewiesen ist aus der Dusche entfernt werden, wohingegen der Duschklappsitz einfach zur Seite geklappt werden kann.

Der Preis des Sitzes schwankt von 30 Euro bis zu mehreren hunderten Euro. Personen, welche einen Pflegegrad besitzen, oder den Klappsitz auf einem Rezept verordnet bekommen, profitieren von einer Kostenübername der Krankenkasse. Es verbleibt ein Eigenanteil welcher zu zahlen ist.

Ein Duschsitz ist ein Gegenstand, welcher es ermöglicht sich während des Duschens hinzusetzen. Der Sitz kann eine Art Stuhl, Hocker, oder auch eine klappbare Variante sein. Die einzelnen Artikel zu den jeweiligen Produkten finden Sie ebenfalls in unserem Lexikon unter der jeweiligen Rubrik.

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Besonders sinnvoll ist der Einsatz eines Duschsitzes für Personen, welche Probleme haben lange zu stehen. Auch die Reinigung bestimmter Körperregionen, wie beispielsweise der Beine lässt sich bei einem einschränkten Bewegungsradius durch einen Duschsitz erleichtern. So kann die Autonomie einer hilfsbedürftigen Person durch einen Duschsitz gestärkt werden. Außerdem bietet ein Duschsitz die Möglichkeit sich bei Kreislaufbeschwerden, welche durch das heiße Wasser häufig auch bei jüngeren Menschen auftreten können, auszuruhen. Für das Sitzen auf dem Duschsitz wird eine ausreichende Rumpfmuskulatur benötigt, sodass dieser für sehr stark pflegebedürftige Menschen nicht geeignet ist.

Ein Duschsitz, welcher fest montiert ist, gibt es in einer klappbaren, oder festen Variante. Die feste Variante bietet mehr Sicherheit, lässt sich allerdings schlechter reinigen und ist wenig platzsparend. Eine klappbare Variante nimmt somit weniger Platz ein. Alternativ kann auf mobile Duschsitze, wie beispielsweise den Duschstuhl, oder Duschhocker zurückgegriffen werden. Ein Duschstuhl hat hingegen zum Duschhocker eine Rückenlehne und je nach Ausstattung auch Armlehnen. Es existieren außerdem Duschsitze, welche Aussparungen in der Sitzfläche zum Reinigen des Intimbereichs haben.
Die mobilen Varianten bieten den Vorteil, dass die Dusche sowie der Duschsitz problemlos gereinigt werden können. Außerdem kann der Duschsitz einfach aus der Dusche entfernt werden, falls einmal mehr Platz benötigt wird.

Ein Duschsitz besteht meist aus rostfreiem Edelstahl sowie einem stabilen Plastik als Sitzfläche. Die Modelle haben eine begrenzte Gewichtszulassung. Jedoch existieren auch Produkte, welche für ein erhöhtes Körpergewicht zulässig sind. Um das Verrutschen eines mobilen Duschsitzes zu vermeiden sind an den Stuhl- bzw. Hockerbeinen meist Saugnäpfe oder ein anderes rutschfestes Material verarbeitet.

Ein Duschstuhl ist ein Produkt, welches den Duschvorgang erleichtern soll. Der Stuhl wird in der Dusche platziert und verbleibt in der Regel dort. Lediglich zur Reinigung wird der Stuhl aus der Dusche entfernt. Das Produkt ist erhältlich als Modell mit- und ohne Rückenlehne. Meist besteht es aus einem Metallgestell, wobei die Sitzfläche mit Kunststoff ausgekleidet ist. Der Stuhl besitzt einen Gummiüberzug an den Füßen, damit das Verrutschen erschwert wird. So wird ein sicherer Halt während des Duschvorgangs erreicht. Einige Produkte bieten zusätzlich den Mechanismus des Saugnapfes an den Stuhlbeinen, um die Sicherheit nochmals zu erhöhen.

Für welche Personengruppe ist ein Duschstuhl geeignet?

Der Duschstuhl ist vor allem für Menschen geeignet, welche sich beim längeren Stehen in der Dusche unsicher fühlen. Dies können Personen sein, welche eine generelle Gangunsicherheit aufweisen, oder solche, die beim Duschen häufiger eine Kreislaufproblematik zeigen. Aber auch bewegungseingeschränkten Menschen hilft der Duschstuhl, um während des Duschvorgangs alle Körperpartien zu erreichen.

Ein Duschvorhang ist ein Artikel, welcher beim Duschen benutzt wird. Die Funktion des Duschvorhangs besteht darin, dass er das Wasser während des Duschens vor dem Herauslaufen aus der Dusche abhalten soll.

Der Vorhang ersetzt eine Duschkabine, indem er zwischen den Wänden der Dusche angebracht wird. Meist hängt der Duschvorhang wie eine Gardine an einer Stange. Der Vorhang lässt sich dann, wieder ähnlich wie eine Gardine vor dem Duschvorgang aufziehen, dann während des Vorgangs schließen und anschließend wieder öffnen. Einige Duschvorhänge lassen sich aufrollen. Es ist ratsam den Duschvorhang nach dem Duschen vollständig auseinandergezogen und ausgebreitet trocken zu lassen. So soll eine Schimmelpilzbildung vermieden werden.

Ein Duschvorhang ist meist in diversen optischen Varianten erhältlich. Es existieren Modelle in verschiedenen Farben und Mustern, mit Meeres- und Strand- und Blumenmotiven. Aber auch schlichte Modelle, welche z.B. aus Plastik bestehen sind im Handel.

Einige Duschvorhänge besitzen im Saum eine Beschwerung, damit diese herunter hängen.

Ein Duschvorhang kann an einer Dusche, aber auch bei einer Dusch- Wannenkombination genutzt werden. Der Vorhang wird heutzutage allerdings, vor allem aus hygienischen- und Komfortgründen vermehrt von Duschkabinen, welche aus Glas bestehen abgelöst. Das Produkt ist preiswert, aber weniger zeitgemäß.

Bei einer Duschwanne handelt es sich um den Boden einer Dusche. Die Duschwanne hat die Hauptfunktion das Abwasser, welches beim Duschen entsteht aufzufangen und in den dafür vorgesehenen Abfluss zu leiten. Die Duschwanne kann alternativ auch als Duschtasse bezeichnet werden.

Das Aussehen der Duschwanne kann sehr individuell ausfallen. Es existiert beispielsweise eine Duschwanne in der Normgröße 90 x 90cm. Neben der Normgröße von 90 x 90cm kann die Dusche auch platzsparender oder größer ausfallen. Eine weitere mögliche Form der Duschwanne ist ein Rechteck. Hier sind Formen zwischen 70x 80cm bis 130cm und darüber hinaus möglich. Eine eher rundere Form bietet die Variante als Viertelkreis. Diese Option schafft eine größere Fläche zum Einstieg in die Dusche. Als besondere, ausgefallenere Form der Duschwanne existiert eine Fünfeckdusche. Die Höhe der Duschwanne kann von einer bodenebenen Variante bis zu einer knöcheltiefen Option reichen.

Die Auswahl der Form, Größe und Tiefe der Duschwanne ist oft abhängig von den baulichen Gegebenheiten und dem vorhandenen Platz im Badezimmer.

Neben der Funktion das Abwasser abzuleiten kann eine Duschwanne auch die Grundlage für einen sicheren und unfallfreien Stand während des Duschvorgangs bieten. Besondere Antirutschbeschichtungen wie z.B. eine Antirutschmatte können dem glatten Boden der Duschwanne Halt verschaffen.

Eine Eckbadewanne ist eine Badewanne, welche quadratische Maße beträgt. Im Gegensatz zur standarisierten Wannenform kann die Eckbadewanne für manche Badezimmer eine platzsparende Alternative sein, doch noch eine Wanne in einem kleinen Badezimmer unterzubringen. Insbesondere Personen mit stark verwinkelten Badezimmern profitieren von der Lösung der Eckbadewanne. Die Eckbadwanne hat in etwa eine Größe von 140cm x140cm und bietet somit im Vergleich zu einer herkömmlichen Wanne in rechteckiger Form (Standardmaße ca. 180cm x 80cm) eine größere Fläche. So ist die Eckbadewanne insbesondere für das Bad von mehreren Personen, beispielsweise Familien geeignet. Die gewonnene Fläche in einer Eckbadewanne wird häufig als eine Art Sitzfläche verwendet. Dieser Sitz kann auch als elektrischer Sitz erworben werden, welcher das Baden für Personen mit Mobilitätseinschränkungen erleichtert. Es ist aber auch zu bedenken, dass die größere Fläche ein größeres Volumen bedingt und somit mit einen erhöhten Wasserverbrauch einhergeht. Vor dem Kauf einer Eckbadewanne sollte der Kunde sicherstellen, dass er über genügend warmes Wasser zur Füllung einer Eckbadewanne verfügt. Die Menge des Wassers kann hier bis zu 350 Liter betragen. Im Vergleich dazu beträgt die Wassermenge einer standarisierten Badewanne in etwa 200 Liter Wasser. Neben dem Kostenpunkt des Wassers ist der ökologische Aspekt zu bedenken.

Es existieren auch Modelle, in welchen eine Eckbadewanne mit einer Dusche kombiniert wird. Eine Eckbadewanne bietet nicht nur den platzsparenden Vorteil, sondern kann je nach Modell auch mit einer außergewöhnlichen Optik überzeugen. Die Kosten für eine Eckbadewanne liegen allerdings im Schnitt etwas höher als für standarisierte Wannen.

Einhebelmischer stellen eine Variante der Mischbatterie dar. Eine Mischbatterie oder Armatur wird in der Umgangssprache oft als Wasserhahn bezeichnet. Die Funktion lässt sich hier im Mischventil für Warm- und Kaltwasser finden. Neben Tasten, Griffen oder Bewegungssensoren finden sich auch konventionelle Hebel als Steuerungselement.

Mit Hilfe dieser Steuerungsmöglichkeiten gelingt es nicht nur die gewünschte Temperatur einzustellen, auch der entsprechende Wasserdruck kann dosiert werden.

 

Eine häufige gewählte Varaiante ist der Einhebelmischer. Dieser ist auch unter den Namen Einhebelmischbatterie, Einhandmischer oder Einhandarmatur bekannt. Abzugrenzen ist diese Variante von der Zweigriffarmatur, welche separat über ein Warm- als auch ein Kaltwasserventil verfügt. Bei dem Einhandmischer werden diese Ventile mit nur einem Hebel bedienbar gemacht, was sich auch in der Namensgebung widerspiegelt. Aus hygienischer Sicht ist diese Variante zu bevorzugen, da nicht zwangsläufig die Hand benutzt werden muss, um den Hebel zu betätigen. Auch der Ellenbogen eignet sich gut, um die Ablagerung von Keimen und Bakterien auf den Handflächen zu verringern.

 

Der funktionale Kern hinter dieser Bauart ist eine sogenannte Kartusche und wurde bereits in den 1940er Jahre vom US-Amerikaner Alfred M. Moen entwickelt. Über die Bauart einer Kartusche lässt sich sagen, dass hier zwei plangeschliffene Keramikscheiben verbaut sind, die gegeneinander verdreht und verschoben werden können.

Die Keramikplatte der Mischbatterie, die feststehend ist, verfügt über drei Öffnungen. Jeweils eine ist für den Warm- bzw. Kaltwasserzulauf zuständig und die dritte ist mit dem Ablauf der Armatur verbunden. Durch die Schwenkung des dreh- und hochschwenkbaren Hebels, wird die zweite bewegliche Keramikplatte je nach Stellung unterschiedlich über die zuvor beschriebenen Öffnungen der feststehenden Platte positioniert. Hierdurch wird das Hindurchströmen und Absperren des Wasserstrahls beeinflusst und gesteuert. Je weiter nach rechts der Einhebelmischer bewegt wird, desto kälter ist das Wasser und je weiter nach links desto wärmer. Die Regulierung der Wassermenge geschieht meist durch die Einstellung der verschiedenen Höhen der Einhandbatterie. Das heißt, je höher der Hebel steht, desto mehr Wasser kann hindurch fließen.

 

Auf Gefahr von Druckstößen, die zu Schädigungen des Rohrnetzes oder störenden Geräuschen führen können, ist bei der Benutzung des Einhebelmischers hinzuweisen. Durch den kurzen Betätigungsweg und dem schnellen Schließen der Armatur kann es zu diesen Nebeneffekten kommen. Auch ist darauf hinzuweisen, dass eine Einhand-Mischbatterie nicht frostsicher ist.

In der Regel wird in einem Wartungs- oder Reparaturprozess die gesamte Keramikkartusche ausgetauscht. Ein Einhandmischer lässt sich sowohl als Auf- als auch als Unterputzarmatur verbauen und ist so vielseitig einsetzbar.

 

Abschließend lässt sich ein Tipp zum Energiesparen anbringen. Beim kurzweiligen Händewaschen kann es Sinn machen, den Hebel der Armatur nach ganz rechts zu stellen, also kalt, da in der Mittelstellung immer warmes Wasser zugemischt wird, welches in der Kürze der Zeit die Mischbatterie jedoch nicht erreichen kann. Dies führt zu einer unnötigen Aufheizung der Rohrleitungen und somit Energieverschwendung.

Der folgende Lexikonartikel handelt von dem Einstieg in eine Dusche, bzw. eine Badewanne. Der Einstieg in eine Badewanne ist ein meist höheres Hindernis. Die Höhe der Badewanne beträgt idealerweise 59cm. Zur besseren Vorstellung lässt sich festhalten, dass die Badewannenkante insgesamt im Schnitt 19cm höher als der durchschnittliche Toilettensitz ist. Die Durchschnittshöhe der Badewanne kann ebenfalls als Vorstellung für die Höhe einer Duschwanne dienen.

Der Einstieg in eine Dusche oder eine Wanne kann vor allem im Alter zu einem Hindernis werden, welches dann nur noch schwer und selten sturzfrei überwunden werden kann.

Hilfe für einen erleichterten Einstieg in eine Badewanne bietet die sogenannte Badewannentür. Diese vermindert die Einstiegshöhe der Wanne auf bis zu 25 cm und minimiert so das Risiko zu stürzen.

Um den Einstieg noch weiter zu erleichtern, kann ein Umbau von einer Wanne zur Dusche helfen. Hierbei minimiert sich nicht nur die Höhe des Einstiegs. Dieser wird auch insgesamt breiter und ein Zugang zur Dusche wird erleichtert.

Der Einstieg in eine Badewanne kann auch durch einen sogenannten Badewannenlifter stattfinden. Diese Lösung erscheint allerdings langfristig als eher unpraktisch, da die Kraft der badenden Person, das Gerät zu bedienen vorhanden sein muss. Außerdem ist das Gerät in einem kleinen Badezimmer schnell sperrig. Eine moderne Lösung wie eine Badewannentür ist im Gegensatz dazu platzsparend und bietet einen gelungenen Einklang in das Badambiente.

Eine Glasdusche ist eine Dusche, bei welcher die Wände der Kabine aus Glas bestehen. Als Schutz vor Spritzwasser dient somit kein lästiger Vorhang, sondern eine stilvolle Scheibe. Es gibt Modelle einer Glasdusche, bei welchen nur die Rückwand der Dusche von der Mauer des Hauses gebildet wird. Andere Modelle haben eine weitere Mauer und bestehen somit aus zwei Glasscheiben. Außerdem gibt es Duschen, welche lediglich eine Glastür besitzen. Die Wände der Dusche werden dann von der Mauer gebildet. Eine Glasdusche kann quadratisch, halbrund, oder auch rechteckig sein.

Das Glas, aus welchem die Wand besteht ist in diversen Varianten erhältlich. Beispielsweise existieren Duschen, welche eine Lotusbeschichtung auf dem Glas haben. Diese Lotusbeschichtung sorgt dafür, dass das Wasser von der Scheibe abperlt und Schmutz, sowie Kalk mit sich zieht. Es erleichtert die Reinigung der Glasscheibe. Mehr zum Thema Lotuseffekt und wie dieser genau funktioniert finden Sie im Lexikonartikel unter dem Bereich Lotuseffekt.

Duschglas ist meistens versiegelt. Das bedeutet, dass es sich um Sicherheitsglas handelt. Wenn das Glas bricht, dann zerspringt es in viele einzelne Bruchstücke, welche abgerundete Kanten haben. Dies verringert die Verletzungsgefahr erheblich. Genaueres zur Rubrik Sicherheitsglas finden Sie unter diesem Stichwort im Lexikon.

Optisch bietet das Glas dem Verbraucher mehrere Möglichkeiten. So ist es beispielsweise eine Option mattiertes Glas zu verwenden, um für etwas mehr Blickdichte zu sorgen. Diese Mattierung kann an beliebigen Stellen in einem beliebigen Muster gewählt werden. Eine andere Variante wäre strukturiertes Glas. Dieses ist beispielsweise in Tropfenform erhältlich. Eine besondere Form der Glasdusche ist ein verspiegeltes Glas. Hier kann die Person, welche sich in der Dusche befindet nach außen sehen, jedoch ist die Wand von außen verspiegelt und nicht durchzusehen.

Haltegriffe sind Gegenstände im Bad, welche aus Kunststoff, Edelstahl oder Aluminium bestehen. Diese werden an die Wand gebohrt oder geklebt. Alternativ können sie mittels Saugnäpfen auf den Fliesen angebracht werden.

Ihren Zweck erfüllen Haltegriffe im Bad, indem Sie dazu dienen, sich während des Waschvorgangs abzustützen. Eine Möglichkeit ist die Nutzung in der Dusche. Hier können Haltegriffe senkrecht, horizontal oder schräg angebracht werden. Sie unterstützen die duschende Person beim Ein- und Ausstieg, sowie während des Duschvorgangs und bieten die gewünschte Standhaftigkeit und Sicherheit. Das Aufstehen von einem Duschstuhl kann ebenfalls durch Haltegriffe unterstützt werden.

Haltegriffe eigenen sich sowohl für Seniorinnen und Senioren, als auch für die jüngere Generation. Sie sollen durch die Haftbarkeit an der Wand Stürze vermeiden.

In der Badewanne gibt es erneut die Möglichkeit Haltegriffe an der Wand hinter der Wanne anzubringen. Die Griffe können eine Art L- Form haben oder einfach gerade sein. Es soll das Ein- und Aussteigen, sowie das Aufstehen aus der Wanne erleichtert, oder sogar möglich gemacht werden.

Für die Badewanne existiert eine spezielle Badewanneneinstiegshilfe. Dies ist ein Haltegriff, welcher über mehrere Punkte an dem Rand der Badewanne fixiert ist. Die badende Person hat jetzt die Möglichkeit sich bei dem Ein- oder Ausstieg an dem Griff abzustützen. So soll ein sicherer Transfer gewährleistet werden.

Neben den Haltegriffen für die Wanne gibt es Stützgriffe für den Toilettenbereich. Diese sollen den Seniorinnen und Senioren das Aufstehen von der Toilette erleichtern. Im Bereich der Toilette kann auch mit Haltegriffen gearbeitet werden. Diese sind besonders dann hilfreich, wenn ein Transfer von beispielsweise einem Rollstuhl auf die Toilette stattfinden muss.

Eine Handbrause ist ein Gerät, welches in der Dusche oder Wanne zur gezielten Verteilung des Wassers genutzt wird. Die Handbrause kann auch als Duschkopf bezeichnet werden. Ein Duschkopf kann im Unterschied zur Handbrause auch fest an der Decke installiert sein. Die Handbrause ermöglicht also eine gezieltere Reinigung des Körpers. Mittels einer Duschstange kann bei den meisten Modellen die Höhe der Handbrause variiert werden.

Das Material der Handbrause ist zumeist Kunststoff, da dieser Wertstoff sehr robust ist. Außerdem ist das Gewicht der Brause so deutlich geringer als bei anderen Materialien. Alternativ existieren Modelle aus Metall. Diese haben sich allerdings aufgrund des Gewichtes eher nicht durchgesetzt. Die Form und das Design einer Handbrause variieren extrem. Kunden haben eine Auswahl zwischen runden, rechteckigen, großen oder kleinen Handbrausen. Auch bei der Art, Größe und Anordnung der Düsen und somit die Funktion sind wenige Grenzen gesetzt.

Der Wasserdruck liegt zumeist bei 3 bar, aber bei Haushalten in höheren Etagen kann dieser geringer ausfallen. Aufgrund des Lumens haben kleinere Handbrausen meist einen höheren Wasserdruck als größere Duschköpfe. Der Wasserverbrauch ist je nach Handbrause sehr unterschiedlich. Es existieren Modelle, bei denen eine Wassersparoption eingebaut ist. Diese kann entweder über die verschiedenen Stufen des Wasserstrahls eingestellt werden. Eine andere Möglichkeit, um mit einer Handbrause Wasser zu sparen ist ein an der Handbrause integrierter Wasserstopp. Außerdem besteht die Option eines Gummirings am Einlauf des Wassers in die Handbrause. Dieser verringert ebenfalls die Wassermenge.

Bezüglich der verschiedenen Stufen der Handbrause lassen sich von einem sprühenden Nebel bis zu einem kräftigen Massagestrahl diverse Strahlvarianten nutzen.

Zur Reinigung der Handbrause ist eine regelmäßige Entkalkung relevant. Insbesondere in Städten, welche einen erhöhten Kalkgehalt im Wasser nachweisen, ist eine Entkalkung, entweder mit speziellen Entkalkern oder mit Essig in regelmäßigen Abständen sinnvoll. Andererseits können sich gegebenenfalls einige Düsen komplett verschießen. So kann die Funktion der Handbrause deutlich eingeschränkt werden.

Die Gruppe der Hilfsmittel für Senioren beschreibt diverse Gegenstände, welche den Alltag von Senioren und Seniorinnen erleichtern sollen. Die Hilfsmittel beziehen sich überwiegend auf den Haushalt und die Erledigung täglicher Aktivitäten. Je nach Einschränkung motorischer oder kognitiver Fähigkeit wird das entsprechende Hilfsmittel ausgewählt.

Es muss also zunächst der Bedarf an Hilfsmitteln eines älteren Menschen überprüft werden, indem das Problem im täglichen Leben registriert wird. Hat eine Person beispielsweise das Problem sich tief zu bücken, so kommen beispielsweise Greifhilfen in Betracht. Falls die mangelnde Kraft und Feinmotorik ein Problem darstellen sollte gibt es diverse Griffe und Zangen, welche das Öffnen von Schraubverschlüssen erleichtert.

Hilfsmittel für Senioren können auch auf die Krankheit eines Senioren oder einer Seniorin angepasst werden. So existiert beispielsweise für Parkinson- Patienten bestimmtes Besteck mit breiteren Griffen, um die eingeschränkte Feinmotorik zu kompensieren.

Generell gibt es aufgrund der oft eingeschränkten Eigenmobilität einige Hilfsmittel wie beispielsweise einen Rollator, einen Rollstuhl oder auch Unterarmgehstützen. Diese bieten der Person auch in der Wohnung die Option sich sicher fortzubewegen.

Im Schlafzimmer bieten sich Hilfsmittel wie ein Pflegebett an. Diese erleichtern den Ein- und Ausstieg in das Bett. Außerdem gibt es spezielle Matratzen, welche eine Weichlagerung auch bei geringer Eigenmobilität garantieren.

Besonders die tägliche Pflege im Bad zeigt sich für Seniorinnen und Senioren oft als große Herausforderung. Mangelnde Kraft, Unsicherheit beim Gehen und Stehen sowie Einschränkungen im Gleichgewicht können schnell zu Stürzen führen. Es gibt unwahrscheinlich viele Hilfsmittel für Seniorinnen und Senioren für das Bad. Für die Zahnpflege beispielsweise existieren Zahnbürsten mit verdicktem Griff, welcher ebenfalls eine Option für feinmotorisch eingeschränkte Personen ist. Für den Toilettengang existieren beispielsweise Toilettensitzerhöhungen, welche das Aufstehen von der Toilette erleichtern sollen.

Der Duschvorgang lässt sich durch einen Duschhocker- oder Duschsitz erleichtern. Da viele Seniorinnen und Senioren aber über eine Duschbadewanne verfügen, oder gerne die Vorzüge eines Bades nutzen ist es durchaus sinnvoll eine Badewannentür als Einstiegshilfe zu nutzen. So kann die verbliebene Kraft in den Beinen genutzt werden um die deutlich minimierte Höhe zu überwinden. Auch ein Badewannenlifter kann bei geringer eigener Kraft helfen, den Wannenrand zu überwinden. Haltegriffe im Bereich der Wanne und Dusche unterstützen die Seniorinnen und Senioren bei Ihrer Mobilisation während des Waschvorgangs.

Damit es nicht doch noch zu einem Sturz in der Wanne oder der Dusche kommt, empfiehlt sich das Nutzen einer Antirutschbeschichtung. Diese kann entweder aufgeklebt werden oder als Antirutschmatte aufgelegt werden. Weiteres entnehmen Sie bitte dem Artikel über Antirutschmatten.

Elektronische Hilfsmittel für Seniorinnen und Senioren sind beispielsweise Handys mit vergrößerten Tasten oder auch ein mobiler Hausnotruf, welcher im Notfall betätigt werden kann. Die hilfesuchende Person wird dann mit einer Zentrale verbunden und kann ihr Problem mitteilen.

Sinnvoll erscheint für viele Seniorinnen und Senioren auch ein Medikamentendispenser, welcher an die regelmäßige korrekte Einnahme der Medikamente erinnern kann. Da sie Sehkraft im Alter nachlässt kann auch eine Lupe oder andere Sehhilfen ein gut eingesetztes Hilfsmittel sein. Auch in der Sinnesfunktion Hören kann ein Hilfsmittel wie ein Hörgerät notwendig sein.

Insgesamt erhalten die Hilfsmittel für Seniorinnen und Senioren deren Autonomie und unterstützen die vorhandenen Ressourcen, sodass die Personen weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld leben können.

Des Weiteren können Seniorinnen und Senioren Hilfsmittel im orthopädischen Bereich benötigen. Auf diesen Bereich wird nicht genauer eingegangen, da dieser sich individuell nach der Erkrankung der Seniorinnen und Senioren richtet.

Damit ein Hilfsmittel von der Krankenkasse bezuschusst wird muss es auf einem ärztlichen Rezept verordnet werden. Gesetzlich versicherte Patienten und Patientinnen zahlen zusätzlich eine Eigenbeteiligung für das bestimmte Hilfsmittel. Diverse Pflegehilfsmittel werden auch zu einem gewissen Teil von der Pflegeversicherung bezuschusst. Für diese Bezuschussung muss ein Pflegegrad beantragt werden.

Es existieren diverse Definitionen für den Begriff Hygiene. Doch im Folgenden wird eine der meist genutzten Definitionen, festgelegt durch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) genannt. Die Hygiene wird definiert als die Gesamtheit aller Maßnahmen zur Erhaltung und Hebung des Gesundheitszustandes sowie zur Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten.

Die Masse an Definitionen beläuft sich darauf, dass es diverse Arbeits- und Einsatzgebiete der Hygiene gibt. Zum einen existiert die Psychohygiene, welche die Vermeidung von psychischen Erkrankungen und somit zum Beispiel einen präventiven Ausgleich meint. Ein weiterer Bereich ist die Arbeitshygiene. Hier wird dafür gesorgt, den Arbeitnehmer vor gesundheitsschädlichen Einflüssen zu schützen. Dazu zählt zum Beispiel das ergonomische Sitzen, oder die Arbeitssicherheit und Unfallverhütung. Auch die Aufklärung über mögliche Gefahren am Arbeitsplatz ist ein Teil der Arbeitshygiene.

Die Krankenhaushygiene ist ein weiterer Teilbereich der Hygiene. Im Vordergrund steht hier die Vermeidung der Verbreitung von Infektionskrankheiten. Für diese Vermeidung existieren diverse Richtlinien und Standards, welche der Einhaltung bedürfen. 

Ein anderer bekannter Begriff ist die Umwelthygiene. Die Umwelthygiene bezieht sich auf den Einfluss der Umwelt auf den Menschen. Hier sind unter anderen Risikofaktoren für bestimmte Erkrankungen des Menschen gemeint. Es handelt sich zum Beispiel um Allergien, oder Tumorerkrankungen durch die Luftverschmutzung.

In der Lebensmittelhygiene wird die Einhaltung bestimmter hygienischer Voraussetzungen, für die Vermeidung von Infektionen oder Erkrankungen über Lebensmittel überprüft. Ein Aspekt ist die Dauer der Verwendbarkeit von Lebensmitteln, oder auch die Einhaltung der Kühlkette.

Der wohl aber bekannteste Bereich der Hygiene ist die Körperhygiene. Diese wird tagtäglich von den meisten Menschen durchgeführt. Die Körperhygiene ein ebenfalls wichtiger Aspekt zur Vermeidung von Erkrankungen des eigenen Körpers. Der Begriff Körperhygiene kann hier ganzheitlich betrachtet werden und beschreibt tatsächlich den gesamten Körper, über die Zahnhygiene, die Intimhygiene und auch die tägliche Körperpflege, also das Duschen oder Baden. Genaueres zum Oberthema Körperhygiene finden Sie im Lexikon unter der Rubrik Körperhygiene.

Markus, bitte nochmal nachsehen, ob das so zum Aufbau der Seite passt.

Der Begriff Innovation wird abgeleitet von dem Wort Neuerung, bzw. Erneuerung, da sein lateinischer Ursprung in dem Wort innovare zu finden ist. Innovation meint neue Ideen und Erfindungen sowie die wirtschaftliche Umsetzung dieser Ideen. Von einer Innovation spricht man erst dann, wenn die Erfindungen, also Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren in die Tat umgesetzt werden.

Laut Joseph Schumpeter und der Theorie der Innovation ist die Innovation ein „willentlicher und gezielter Veränderungsprozess hin zu etwas Erstmaligem, Neuem“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Innovation).

In der Kultur und Geisteswissenschaft wird der Begriff Innovation die Suche nach neuen künstlerischen Lösungswegen beschrieben. Hier wird Neugier, Kreativität und Lust auf Erneuerung vorausgesetzt.

Kalk, oder auch Calciumcarbonat, gehört zu den am häufigsten auf der Erde vorkommenden Mineralien. Es ist in seiner Ausprägung hinsichtlich der wechselnden Farben und Härtegraden, Kristallformen verschieden. Des Weiteren bildet Kalk einen wichtigen Bestandteil im Ökosystem und hier besonders im Boden. Durch seine physikalischen Eigenschaften wird aber nicht nur den Boden, sondern auch die Meere werden z. B. durch Schalen und Skeletten beeinflusst.

Nicht nur in der Natur, sondern auch im Haushalt ergeben sich Berührungspunkte mit Kalk. So sind z.B. Marmor und Kreide zwei besondere Formen des Kalksteines. Und auch in der Ernährung spielt Kalk eine große Rolle. Auf diese wird im Folgenden detaillierter eingegangen.

Kalkhaltiges Wasser – gesund oder ungesund?

Der Härtegrad des Leitungswassers gibt den Kalkgehalt dessen an. Mithilfe einer Leitungswasseranalyse kann der Verbraucher das eigene Wasser auf Bakterien, Keime und Schwermetallen untersuchen lassen. Aus gesundheitlicher Sicht ist festzuhalten, dass eine Verkalkung der Blutgefäße ein Irrglaube ist. Oftmals ist nur im Geschmack der Unterschied zwischen „harten“, also kalkreichen oder „weichen“ Wasser zu erkennen. Eine negative Wirkung des „harten“ Wassers auf den Organismus ist aber nicht nachzuweisen. Kalk besteht aus Magnesium und Kalzium, welche unter anderem wichtig für den Zahn- und Knochenaufbau und der Muskelgesundheit ist.

Sollte man kalkhaltiges Wasser filtern?

Zwar ist dies aus gesundheitlicher Sicht, wie beschrieben nicht unbedingt notwendig, aber der Schutz von Geräten und Armaturen vor Kalkablagerungen kann ein Argument für die Filterung darstellen. Ein regelmäßiges Entkalken von empfindlichen Oberflächen und Geräten verlängert deren Lebensdauer.

Quellen:

https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/kalk/35151

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/chemie-abitur/artikel/kalk-und-kalkstein

https://www.wassertest-online.de/blog/kalkhaltiges-wasser-trinken/

Kinedo ist ein Unternehmen, welches seit 1995 Dusch- und Badlösungen erarbeitet. Hierzu zählen insbesondere Duschwannen, Wandpaneele und Duschabtrennungen. Aber auch Duschkabinen und Badewannen werden von Kinedo entwickelt.

Kinedo schafft für seine Kunden Produkte nach Maß. Aufgrund dessen sind die Werke der Firma auch für benötigte Sonderlösungen im Falle einer Badsanierung optimal eingesetzt.

Die Entwicklung der Produkte liegt in der Hand der Firma Kinedo selbst. Dadurch garantiert Kinedo ein hohes Leistungsniveau in Ihrer Arbeit. In der Kinedo Produktion gibt es eine eigene Glasverarbeitung zu Sicherheitsglas. Ein eigenes Testlabor prüft die Belastbarkeit der selbst entwickelten Produkte durch 50 unterschiedliche Tests.

Eine Idee der Firma Kinedo liegt in der Walk- in Dusche. Dieses Produkt kann als eine Dusche beschrieben werden, welche durch die bodenebene Duschwanne barrierefrei begehbar wird. Die Duschkabine und Duschwanne lässt sich in einem individuellen Design auswählen.

Die Kunden, welche Kinedo besonders anspricht sind Kinder, Senior*innen, Personen mit eingeschränkter Mobilität und Menschen, welche zukunftsorientierte Umbaumaßnahmen planen. Für dieses Repertoire an Kund*innen schafft Kinedo individuelle Lösungen, um eine erhöhte Sicherheit und Selbstständigkeit ermöglichen.

Die Wannenwerkstatt fungiert als Installateur der Produkte von Kinedo, um das Zuhause der Kund*innen sicher zu gestalten.

Kinemagic ist ein Produkt der Firma Kinedo. Es handelt sich um ein Konzept, welches den Umbau von einer Badewanne zu einer Dusche vereinbart.

 

Die Kinemagic Reihe beinhaltet vier verschiedene Lösungen mit unterschiedlichen enthaltenen Hilfsmitteln.

 

Das Ziel des Produktes ist es, die Einstiegshöhe in die zuvor vorhandene Badewanne deutlich zu reduzieren. Dies wird realisiert, indem das „Fundament“ der Badewanne als neuer Boden für die Dusche genutzt wird.

 

Mit dieser Methode wird das Badezimmer deutlich barriereärmer.

Der Umbau von der Badewanne zur Dusche dauert nur wenige Stunden.

Die verschiedenen Modelle der Kinemagic Reihe lassen den Kund*innen die freie Entscheidung bezüglich der Höhe der Wandpaneele, oder diversenen Türmodellen. Es existieren Duschen mit einem offenen Einstieg, einer Schiebetür oder Schwingtüren. Die hohe Diversität bietet auch in engen Räumen verschiedene platzsparende Optionen zum Einbau der Kinemagic Dusche. Der Hersteller bietet eine Erfahrung von über fünfzig Jahren. Der Einbau der Kinemagic Dusche erfolgt mit der Wannenwerkstatt durch einen erfahrenen Partner.

 

Kinemagic Basic ist als Eck- oder Nischenprodukt erhältlich. Eine Rutschhemmung ist bei diesem Produkt integriert. Es handelt sich hier um ein Modell mit einem offenen Einstieg und einer Vorderwand aus Sicherheitsglas. Zur Sicherheitserhöhung enthält die Dusche Haltegriffe.

 

Die Kinemagic Design punktet mit einem verdeckten Thermostatmischer sowie mit einer Regendusche und einer Luxus- Handbrause. Der Einstieg ist offen oder mit 2 Schwingtüren sowie wahlweise mit einer Schiebetür möglich. Den Kund*innen wird die Auswahl zwischen einer Klarglasoberfläche oder einem mattierten Mittelteil gelassen.

 

Bei dieser Duschform sind keine Haltegriffe inkludiert. Allerdings besitzt die Duschwanne eine natürliche Rutschhemmung.

 

Bei der Kinemagic Royal wird ein optisches Highlight mit einer leichten Einstiegsmöglichkeit verbunden. Zusätzlich zu den bei der Kinemagic Design enthaltenen Ausstattungsmerkmale beinhaltet die Kinemagic Royal eine Ablagefläche für Duschutensilien sowie Anti- Kalk behandeltes Sicherheitsglas. Außerdem kann Kinemagic Royal die Sicherheit der Kund*innen erhöhen, indem ein zusätzlicher Klappsitz eingebaut wurde.  Die Antirutschbeschichtung löst die natürliche Rutschhemmung ab. Außerdem enthält die Kinemagic Royal Dusche zur Erhöhung der Sicherheit der Kund*innen Haltegriffe.

 

Das Modell Kinemagic Royal + bietet Kund*innen zusätzlich einen Handlauf, welcher mit dem Haltegriff verbunden ist an. Der Klappsitz hat eine größere Sitzfläche. Eine weitere Besonderheit ist die Magnet- Handbrause. Der Einbau der Kinemagic Royal + ist nur mit einer Schiebetüre möglich.

Es erscheint für Kund*innen bei dem großzügigen Angebot sicherlich sinnvoll, sich zur besseren Auswahl in der Ausstellung der Wannenwerkstatt beraten zu lassen.

Kinesurf ist eine Duschwanne der Firma Kinedo, welche mit Biocryl beschichtet ist. Diese Beschichtung schafft einen rutschfesten und antibakteriellen Untergrund. Des Weiteren wird durch die besondere Bodenbeschichtung eine isolierende Wärme- und Schalldämmung erzeugt.  

Die Duschwanne Kinesurf ist eine extra flache Duschwanne, welche neben dem Sicherheitsaspekt das Badezimmer optisch vergrößert. Die Duschwanne bietet eine optionale vollständige oder teilweise Einbettung. Sie ist in weiß matt und glänzend erhältlich. Das Ablaufgitter ist in Edelstahl enthalten. Außerdem existieren in der Reihe Kinesurf Pietra verschiedene Dekore in Steinoptik. Das Ablaufgitter ist farblich angepasst. Die Reihe Kinesurf + beinhaltet diverse matte Farben. So können Kund*innen das genwünschte Design passend zu Ihren Wandpaneelen auswählen.

Es existieren 16 verschiedene Größen sowie die Auswahl zwischen einer quadratischen und rechteckigen Form.

Das Produkt Kinesurf – Schneidbar bietet eine noch höhere Flexibilität, da es sich individuell anpassen lässt. Es ist außerdem möglich an den Kanten in das Material zu bohren.

Die Duschwanne Kinesurf wird bei der Wannenwerkstatt beispielsweise genutzt, wenn die Badewanne zur Dusche umgebaut wird. Durch die verschiedenen Größen und Farben bleibt den Kund*innen ein großer Raum für eigene Ideen und Wünsche.

Ein Klappsitz ist eine platzsparende Variante einer Sitzgelegenheit. Im Folgenden wird vor allem der Klappsitz in der Dusche thematisiert.

Ein Klappsitz in der Dusche gibt kraft- und mobilitätseingeschränkten Personen einen sicheren Halt während des Duschvorgangs. Auch Menschen mit Kreislaufstörungen können beim Duschen von dem sicheren Sitz profitieren. Eine ausreichende Rumpfstabilität zum Sitzen muss allerdings bei den Benutzer*innen vorhanden sein.

Der Klappsitz existiert in verschiedenen Designs und Materialien. Dieser kann beispielsweise aus Plastik oder Edelstahl bestehen. Er wird meist durch Bohren an die Wand angebracht. Einige Modelle besitzen für den erhöhten Komfort zusätzlich eine Rückenlehne. Bestimmte Varianten des Klappsitzes in der Dusche haben Aussparungen, um sonst verdeckte Körperstellen besser zu erreichen. Generell besitzen die Klappsitze in der Dusche häufig kleinere Löcher oder Schlitze, sodass das Wasser ablaufen kann.

Bei dem Sitz sollte darauf geachtet werden, dass das angegebene Maximalgewicht nicht überschritten wird. Wenn der Sitz selbst angebracht wird, müssen die vorgegebenen Materialien verwendet werden. Dies garantiert den Kund*innen die versprochene Sicherheit.

Ein Vorteil des Klappsitzes ist, dass er von Personen, welche diesen Sitz gerade nicht benötigen zur Seite funktioniert werden kann. Dies schafft mehr Raum in der Dusche, insbesondere für uneingeschränkte Personen.

Die Körperhygiene ist ein Teilbereich der Hygiene, welche schon in einem anderen Lexikonartikel angesprochen wurde.

Die Körperhygiene zählt für den Großteil der Menschen zu einer täglichen Routine. Das Ziel der Körperhygiene ist primär die Haut, sowie Haare und Nägel zu reinigen, um Infektionskrankheiten zu vermeiden. Die Haut und ihre Hautanhangsgebilde (Nägel und Haare) werden somit durch Seifen von alten Hautzellen, sowie Talg und äußerem Schmutz befreit. Wird die Haut nicht gereinigt kommt es zu einer Unausgewogenheit der Bakterien auf der Haut. Dies führt dann dazu, dass der natürliche Säureschutzmantel der Haut nicht mehr gegeben ist und es werden Infektionskrankheiten begünstigt.

Es kann allerdings auch durch zu häufiges Waschen und Pflegen der Haut zu einer Zerstörung des Säureschutzmantels kommen, indem das ständige Reinigen der Haut die natürlichen Bakterien zerstört. So bildet sich ein optimaler Nährboden für Pilze, Viren und Bakterien.

Vor allem in Zeiten der Covid 19- Pandemielage (umgangssprachlich bekannt als „Coronavirus“) hat sich das mehrfach tägliche Händewaschen als Infektionsvermeidung etabliert.

Zur Körperhygiene zählt nicht nur das Waschen von Haut und Haar, sondern auch die tägliche Mundpflege. Zahn- und Mundpflege kann hier als Prophylaktische Behandlung gegen Karies und Infektionen im Mundraum verstanden werden.

Die Körperpflege kann sehr individuell ausgeführt werden. Hier werden auch personenbezogen unterschiedliche Gegenstände und Pflegeprodukte genutzt. Besonders im Alter ist das Verwenden von Hilfsmitteln, wie z.B. von Haltegriffen, oder einem Duschhocker bei der Körperpflege häufig. Die Hilfsmittel dienen dazu, die Autonomie der eingeschränkten Person weiterhin zu erhalten.

Ein Ausrutschen auf nassen Flächen ist eine der häufigsten Unfallursachen im Haushalt. Mit zunehmendem Alter kann ein Sturz jedoch schnell drastische Folgen, wie Knochenbrüche, nach sich ziehen. Verstärkt wird dies durch Krankheitsbilder wie Osteoporose, die im Alter zunehmen.

Besonders im Bad sollte daher eine Präventionsmaßnahme ergriffen werden, um ein Ausrutschen und Stürzen zu vermeiden.

Zudem birgt vor allem der Ein- und Ausstieg in die Badewanne oder Dusche ein hohes Risiko. Insbesondere für Menschen mit Bewegungseinschränkungen oder einem unsicheren Stand, ist der rutschige Untergrund gefährlich.

Bei LACKI-stop handelt es sich um eine dauerhafte Antirutschbeschichtung für Duschtassen und Badewannen. Die Beschichtung kann direkt auf die kritischen Bereiche aufgetragen werden. Da sie transparent ist, eignet sie sich für jedes Baddesign und kann jeder Dusch- bzw. Badewannenform angepasst werden.

Dank des vorher aufgetragenen Haftgrundes wird ein Verrutschen der Beschichtung verhindert. Dadurch ist LACKI-stop sicherer als eine Antirutschmatte. Der Lack bzw. die Schutzschicht wird vor der Anbringung individuell angemischt und kann Zuhause einfach auf die entsprechende Fläche aufgetragen werden.

Zusätzlich bietet das von der Wannenwerkstatt entwickelte und verifizierte LACKI-stop durch die schnelle und einfache hygienische Reinigung einen weiteren großen Vorteil gegenüber herkömmlichen Antirutschmatten. Denn diese sind anfällig für einen Bakterien-, Schimmel- und Algenbefall und mit einer aufwendigen Reinigung verbunden.

Der Lotuseffekt, oder auch Lotoseffekt, welcher ursprünglich aus der Biologie stammt, wird mittlerweile vielseitig bei diversen Produkten eingesetzt. Die Lotuspflanze zeigte diesen Effekt zuerst. Hier wurde beobachtet, dass Wassertropfen von der Pflanze abperlen und dabei den Schmutz und Staub auf der Oberfläche der Pflanze entfernen. Das Blatt der Pflanze wird so rückstandslos gesäubert. Aber nicht nur die Lotuspflanze, sondern auch Weißkohl oder Kapuzinerklee weisen diese Technik auf. Der Effekt wurde in den 1970er Jahren beobachtet und im Sinne der Bionik ca. 1990 auf Produkte übertragen.

Aber wie funktioniert dieser Effekt?

Die Oberfläche der Lotuspflanze ist nicht wie bei den meisten Pflanzen glatt. Sie besitzt eine mikrostrukturierte Wellenform. Das heißt unter dem Mikroskop sind kleine noppenartige Erhebungen auf der Oberfläche festzustellen. Zusätzlich befinden sich auf dieser Oberfläche sehr kleine hydrophobe, also wasserabweisende Wachskristalle. Der Wassertropfen an sich hat eine hohe Oberflächenspannung. Bei Erfüllung dieser drei Begebenheiten kommt es also dazu, dass das Wasser und der Schmutz einen geringen Kontakt, also eine sehr kleine Adhäsionsfläche zur Oberfläche haben. Dies führt dann dazu, dass der Wassertropfen mit der Schwerkraft herunter läuft und Schmutzpartikel mit sich reißt.

Der Lotuseffekt in der Praxis

Dieser nützliche biologische Effekt wird im Rahmen der Bionik bei diversen Innovationen eingesetzt. Ein Beispiel ist eine Fassadenfarbe, welche Schmutz und Wasser von der Hausfassade abhalten soll. Aber auch Silikonwachs, welcher auf Flächen wie Markisen oder Dachziegeln aufgesprüht werden kann, funktioniert nach dem Lotusprinzip. Ebenfalls im Straßenverkehr z.B. bei Mautsäulen, oder andern, dem Wetter ausgesetzten Gegenständen, wird der Lotuseffekt genutzt. Ein sehr sinnvolles Anwendungsgebiet ist das Badezimmer. Hier erleichtert es die Reinigung diverser Oberflächen, wie beispielsweise in der Dusche oder Wanne deutlich.

Doch der Einsatz des Lotuseffektes ist noch nicht an seine Grenzen gekommen. Es wird weiterhin an Anwendungsbereichen für den Effekt geforscht. Denkbar wäre der Einsatz bei Flugzeugen, um das zeitliche aufwändige Enteisen der Maschinen entfallen zu lassen. Aber auch Ideen in der Autobranche oder in dem Bereich Fensterscheibe, welche sich selbst reinigen soll, sind im Gespräch. 

Quelle: https://www.biologie-seite.de/Biologie/Lotuseffekt

https://www.youtube.com/watch?v=jxCfw5fY5zI

https://www.leifiphysik.de/uebergreifend/bionik/grundwissen/der-lotuseffekt-selbstreinigende-oberflaeche

https://www.br.de/wissen/bionik-lotuseffekt-vorbild-natur-technik-100.html

LUKE ist eine von der Wannenwerkstatt entwickelte Badewannentüre. Die Besonderheit bei der Innovation LUKE ist, dass sie an die zuvor bestehende Wanne angepasst werden kann. Die Position der Badewannentüre ist durch die Kund*innen frei wählbar.

Die Funktion der Badewannentüre LUKE liegt hauptsächlich darin, dass die Einstiegshöhe der Badewanne deutlich reduziert wird. Dadurch wird eine enorm erhöhte Sicherheit und Selbstständigkeit beim Einstieg in die Wanne erreicht. Diese kann durch zusätzliche Haltegriffe und andere Hilfsmittel weiter gesteigert werden. Neben der Optimierung der Sicherheit schafft LUKE auch die ergänzende Funktion des Duschens im Sitzen und Stehen. LUKE bietet Kund*innen also ein Upgrade der Sicherheit und Flexibilität.

 Die Badewannentüre LUKE existiert in drei verschiedenen Ausführungen.

Zum einen gibt es das Modell LUKE easy. Hier handelt es sich um einen individuell angefertigten offenen Duscheinstieg. Dieser ermöglicht es Kund*innen nach Anbringung der entsprechenden Armaturen die Badewanne als Dusche zu nutzen. Das Duschen ist jetzt im Stehen und Sitzen möglich. Die Einstiegshöhe wird so deutlich reduziert.

Das Modell LUKE comfort beschreibt eine Badewannentüre mit einem individuell angepassten Dekor. Diese Variation erhält die Badefunktion der Wanne und schafft zusätzlich eine Duschfunktion.

LUKE deluxe ist ein Produkt, welches die gleichen Funktionen erfüllt wie das Modell LUKE comfort. Jedoch bietet LUKE deluxe zusätzlich eine Tür aus Sicherheitsglas. Dadurch erhält das Badezimmer der Kund*innen ein optisches Highlight.

Bei dem Entwicklungsprozess der Badewannentüre LUKE wird die Rückmeldung der Kund*innen berücksichtigt, sodass LUKE stetig optimiert wird.

Während des Einbauprozesses werden diverse Mittel verwendet, sodass die Badewannentüre LUKE zu einhundert Prozent dicht ist. Unter anderem sorgen Harz und ein spezieller Konstruktionskleber sowie eine abschließende Silikonfuge für die nötige Abdichtung. Zusätzlich wurde bei der Badewannentüre LUKE die Technik gewählt, dass diese sich nach innen öffnet. Dies führt dazu, dass die Türe durch den gegebenen Wasserdruck bei gefüllter Wanne weiterhin geschlossen bleibt.

Zur Finanzierung der Badewannentüre LUKE können bei einem Pflegegrad beispielsweise die finanziellen Mittel im Rahmen der „Wohnumfeldverbessernden Maßnahmen“ genutzt werden. Mit der Ausschöpfung des Zuschusses kommen die Kund*innen in der Regel aus, sodass kein eigenes Erspartes für den Umbau aufgegeben werden muss.

Die Worte „Made in Germany“ kommen aus der englischen Sprache und bedeuten übersetzt „in Deutschlang hergestellt“.

Der Begriff wurde ursprünglich zum Beginn des 19. Jahrhunderts von den Briten verwendet um sich vor vermeidlich billiger, schlechter Importware aus Deutschland zu schützen. Die meisten Deutschen Produkte fielen im Ende des 19. Jahrhunderts eher durch technische Mängel auf. Made in Germany zeigte also damals die schlechte Qualität der deutschen Produkte an.

Doch circa 1893 begann durch die in Deutschland vorantreibende Industrialisierung und technische Ausbildung an den Universitäten eine Wende der Qualität der deutschen Produkte. Zuerst ausgebremst durch den zweiten Weltkrieg und die danach stattgefundene Wirtschaftskriese, war die Bezeichnung „Made in Germany“ nicht mehr von so hoher Bedeutung.

Doch nach der Krise kam der Aufschwung der Wirtschaft und Deutschland produzierte wichtige Produkte, wie zum Beispiel das Auto. Durch diese großen Innovationen wurde der Begriff „Made in Germany“ weiterhin positiv geprägt. So entwickelte sich aus dem einst warnenden Logo ein Qualitätssiegel.

Der Begriff ist geschützt, die Einhaltung wird jedoch nicht überprüft. Wer das Siegel dennoch nutzt, obwohl er sich nicht an die Auflagen hält, muss mit einer Strafe rechnen.

Die Auflagen für ein „Made in Germany“ Siegel sind, das ein großer Teil des gefertigten Produktes aus Rohstoffen aus Deutschland bestehen muss. Rohstoffe aus Deutschland meint hier, dass die Stoffe in Deutschland gefertigt wurden, oder aus Deutschland stammen.

Mineralwerkstoff ist ein Verbundstoff. Er besteht aus einer Acrylmasse und abgebundenen, natürlichen Mineralien sowie Farbpigmenten. Die Platten aus Mineralwerkstoff sind durch Hitze verformbar und können mit anderen Materialien kombiniert werden. Die Temperatur zur Verformung liegt in etwa bei 150- 170 °C. Erkennbar ist der Mineralwerkstoff durch eine leicht matte Optik, sowie eine tastbare seidige Oberfläche. Im englischen wird der Mineralwerkstoff auch als SolidSurface bezeichnet.

Eine Eigenschaft von Mineralwerkstoff ist, dass er porenlos ist. Das macht den Werkstoff zu einer Bausubstanz, welche hygienisch einsetzbar ist. Mineralwerkstoff wird deshalb häufig in Krankenhäusern, zum Beispiel als OP- Waschtisch verwendet. Aber auch Küchenarbeitsplatten und Badelemente im privaten Haushalt werden oft aus Mineralwerkstoffen hergestellt.  Insbesondere bei der Küchenarbeitsplatte sollte dann darauf geachtet werden, dass keine Gegenstände wie z.B. Töpfe über 170°C auf der Platte abgestellt werden. Ansonsten kann es zu Verformungen der Arbeitsplatte kommen.

Aufgrund der guten Verformbarkeit unter Hitze können auch Bauelemente in 3-D Form, welche für den Innenausbau benötigt werden, aus diesem Material bestehen. Die Verarbeitung in 2D- Objekte ähnelt dem Umgang mit Holz. Der Stoff kann ebenfalls gesägt und geschliffen werden. Außerdem ist es kaum erkennbar, wenn mehrere Einzelstücke des Werkstoffes miteinander verklebt werden. Durch den vielfältigen Einsatz der Farbpigmente lassen sich viele verschiedene Farben von Produkten aus Mineralwerkstoff herstellen.

Im Badezimmer werden vor allem Waschtische, aber durch komplette Duschbereiche, inklusive der Duschtasse und fugenlose Rückwände aus dem Material hergestellt. Auch Badewannen können aus Mineralwerkstoff bestehen.

Der Preis von Mineralwerkstoffen liegt eher im höherklassigen Bereich. Da die Formvielfalt auch Möglichkeiten für Designprodukte bietet zählen Elemente aus Mineralwerkstoff nicht zur klassischen Serie.

Zur korrekten Pflege von Produkten aus Mineralwerkstoff ist zu beachten, dass insbesondere kalkhaltiges Wasser regelmäßig mit Kalkreiniger und einem Tuch entfernt wird. Ansonsten sollte ein Microfasertuch mit Wasser verwendet werden. Das Material ist außerdem, wie zuvor schon genannt empfindlich gegenüber großer Hitze. Aber auch Chemikalien wie Nagellack, Kaffee und Haarfarbe sollte der Besitzer möglichst schnell entfernen. Mechanisch ausgelöste Beschädigungen lassen sich gut durch Abschleifen oder Verkleben reparieren. 

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Duschthermostaten. Vor allem sind hier das Aufputz-Thermostat und das Unterputz-Thermostat zu nennen. Hierbei liegt der Wasseranschluss, wie die Namen der Thermostate verraten, hinter (unter) oder auf der Wand. Die Entscheidung, welche von beiden Möglichkeiten verwendet werden soll, ist grundlegend bei der weiteren Gestaltung des Duschbereichs. Beispielsweise ist bei der Gestaltung zu beachten, dass ein Unterputzthermostat ca. 4-8 cm an der Wand aufträgt. Eine Aufputz Modell hingegen ragt im Schnitt zwischen 8 bis 17 cm von der Wand heraus. Damit gehen Vorteile, wie die einfache Pflege und Reinigung, die Bewegungsfreiheit auch in kleinen Duschen und ein modernes Aussehen einher.

 

Eine Thermostatarmatur wird auch als Mischbatterie bezeichnet. Der Begriff verweist auf die Vermischung von heißem und kaltem Wasser, um die individuell angenehmste Temperatur beim Duschen zu erzeugen. Meist wird die Mischbatterie mithilfe eines Drehknopfes betrieben, der in seinen Endstellungen heißes und kaltes Wasser zulaufen lässt. Die gewünschte Wassertemperatur lässt sich dementsprechend durch Drehung des Knopfes einfach selber generieren. Alternativ kann auch eine Einhebelmischbatterie verwendet werden. Diese begegnet einen eher am Waschbecken, in der Badewanne oder in der Küche. Aber auch ältere Duschen weisen diese zum Teil noch auf.

Doch woher kommt dieser Wandel?

 

Ein Vorteil, den die Einhebelmischbatterie bietet, ist, dass die Bedienung durch das Hochdrücken des Hebels schnell erfolgen kann. Idealerweise sollte man also dann auf eine Einhebelmischbatterie zurückgreifen, wenn man oft und schnell Wasser braucht, wie es z.B. in der Küche oder am Waschbecken der Fall ist. Durch Bewegen des Hebels nach links und rechts kann die Wassertemperatur eingestellt werden, allerdings gelingt die gradgenaue Einstellung hier nur schwer. In der Anschaffung ist sie gegenüber einer richtigen Thermostatarmatur preiswerter. So ist es nicht selten, dass eine hochwertige Thermostat-Armatur für Duschsysteme oder auch Badewannen 100-200€ mehr kosten kann als eine Einhebelmischbatterie. Auch wurde im Laufe der Zeit die Bedienung des Mischhebels optimiert und die Chrombeschichtungen pflegeleichter und robuster gemacht.

 

Der Nachteil der hier allerdings deutlich wird ist, dass die Wassertemperatur sich nicht so genau einstellen lässt, wie es mit einer Thermostatarmatur für die Dusche der Fall ist. Das lange hin und her Drehen beim Suchen der richtigen Wassertemperatur entfällt durch das gradgenaue Einstellen dieser. Auch werden Auswirkungen von Druckschwankungen, die einen Einfluss auf die konstante Wassertemperatur haben, vermieden.  Des Weiteren kann die Gefahr vor Verbrühungen durch die Einstellung einer maximalen Duschtemperatur umgangen werden. Eingestellte Wassertemperaturen werden außerdem für die nächste Dusche gespeichert, sodass man das Duscherlebnis von Anfang an genießen kann.

Mobile Haltegriffe sind Haltegriffe, welche sich in ihrer Position verändern lassen. Sie werden primär in Badezimmern eingesetzt. Anders als herkömmliche Halte- und Stützgriffe lassen sich die mobilen Haltegriffe dort anbringen, wo sie in dem aktuellen Moment benötigt werden. Die Haltegriffe werden in der Regel in der Nähe der Toilette, Badewanne oder Dusche angebracht. Hier dienen sie vor allem Personen mit Mobilitätseinschränkungen für einen sichern Stand. Außerdem können die Haltegriffe die nötige Unterstützung bei dem Transfer beispielsweise in die Badewanne bieten. Aber auch Menschen mit Gleichgewichts- oder Kreislaufproblemen, oder Kinder profitieren von den Haltegriffen.

Die mobilen Griffe werden auf einer planen, porendichten Fläche, also beispielsweise auf Fliesen angebracht. Hier ist darauf zu achten, dass der Haltegriff wirklich auf der Fliese, nicht auf der Fuge montiert wird. Sollte das Fliesenmaß nicht passen gibt es bei manchen Herstellern die Möglichkeit eine Edelstahlplatte auf die Fliesen anzubringen.

Zur Befestigung muss zunächst der Untergrund gesäubert werden. Im Anschluss wird dann entweder ein Hebel umgelegt, oder ein Rad festgedreht. So verbleibt der Haltegriff an seinem Ort. Der Griff verbleibt, auch nach Belastung in seiner Position, weil er durch ein Vakuumprinzip angesaugt wird. Es werden also keine Bohrlöcher in den Fliesen benötigt. Je nach Modell können die Griffe einer Belastung von bis zu 120 kg standhalten.

Einige Modelle verfügen über eine Sicherheitsanzeige. Diese bildet ab, dass sich das Vakuum allmählich löst und der Griff erneut positioniert werden muss. Der Verbraucher sollte auch ohne Anzeige regelmäßig den Sitz der Halte- und Stützgriffe überprüfen.

Die Griffe existieren in verschiedenen Längen und Belastbarkeiten. Einige Griffe haben eingebaute Winkel, sodass sie auch über die Ecke einer Dusche oder Wanne Halt bieten können. Teleskophaltegriffe ermöglichen das Einstellen der individuellen Länge für das Bad. 

Als Nasszelle wird ein Raum, oder ein Raumteil bezeichnet, in welchem Wasserleitungen verlegt wurden, beziehungsweise wasserspendende Einrichtungen vorhanden sind. Ein weiteres Kriterium einer Nasszelle ist, dass der Boden wasserdicht sein sollte. Somit kann also das Badezimmer als eine Nasszelle bezeichnet werden. Aber auch speziell die Duschkabine, oder eine Waschküche fallen unter die Begriffsdefinition einer Nasszelle.

Einen Pflegegrad erhält die Person, welche in ihrem täglichen Leben bei der Bewältigung des Alltags eingeschränkt ist. Je nach Ausprägung dieser Einschränkung wird der entsprechende Pflegegrad festgelegt.

Seit dem ersten Tag des Januars 2017 wurden die altbekannten Pflegestufen in Pflegegrade umgewandelt. So wurden aus drei Pflegestufen fünf Pflegegrade gemacht. Der Grund für diese Änderung ist das Pflegestärkungsgesetz, welches die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen individuell besser fördern soll, und somit bei der Einteilung auch die Bedürfnisse dementiell erkrankter Patienten berücksichtigt.

Vorgehensweise der Pflegekassen

Um die Einstufung in einen Pflegegrad vorzunehmen wird ein entsprechender Antrag bei der Pflegekasse gestellt. Im Anschluss daran findet eine Begutachtung der Einschränkungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bei gesetzlich versicherten Patienten, oder durch MEDICPROOF bei privat versicherten Patienten statt.

Für die konkrete Einstufung in einen Pflegegrad wird bei der betroffenen Person überprüft, in wie weit sie den alltäglichen Anforderungen des Lebens gerecht werden kann. Hier liegt der Fokus auf den folgenden Bereichen:

  • Mobilität (wie selbstständig funktioniert die Fortbewegung der betroffenen Person?)
  • Selbstversorgung (wie selbstständig kann die Person die tägliche Körperpflege durchführen?)
  • kognitive und kommunikative Fähigkeiten (Orientierung, Treffen von wichtigen Entscheidungen vor allem bei Demenzerkrankten Patienten sowie die Mitteilung eigener Bedürfnisse)
  • Krankheitsbewältigung (kann die Person die Medikamenteneinnahme noch selbstständig durchführen? Benötigt sie Hilfe beim Arztbesuch oder regelmäßige Verbandswechsel?)
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte (Funktioniert die Einhaltung von Terminen? Kann der Patient seinen Tagesablauf selbstständig planen?)
  • Psychische Stabilität (liegt bei dem Betroffenen ein ängstliches oder aggressives Verhalten vor?)
  • Erkrankung des Patienten (hier werden chronische Krankheiten wie z.B. Diabetes mellitus oder Tumorerkrankungen berücksichtigt)

Zur Ermittlung des Pflegebedarfs, jedoch nicht zur Einstufung in einen Pflegegrad werden die Bereiche der außerhäuslichen Aktivitäten und der Haushaltsführung berücksichtigt.

Die Einteilung funktioniert nach einem Punktesystem von 1-100 und staffelt sich wie folgt:

Pflegegrad 1: Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit         12,5 bis <27 Punkte

Pflegegrad 2: erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit   27 bis <47,5 Punkte

Pflegegrad 3: schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit       47,5 bis < 70 Punkte

Pflegegrad 4: schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit    70 bis < 90 Punkte

Pflegegrad 5: schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung                                                                    90 bis 100 Punkte

 

Geld- und Sachleistungen

Die Pflegebedürftigen Personen erhalten nach der Feststellung eines Pflegegrades Geld- und Sachleistungen, welche sich nach dem jeweiligen Pflegegrad richten und staffeln. Das Pflegegeld beginnt beispielsweise bei Pflegestufe 2 mit 316€ monatlich und endet bei Pflegegrad 5 mit 901€ pro Monat.

Weitere Leistungen nach Feststellung einer Pflegestufe sind Pflegesachleistungen (die Hilfe einer Pflegeperson bei einer Aktivität des täglichen Lebens), Kurzzeitpflege, Entlastungspflege, aber auch eine Wohnraumanpassung, beispielsweise für das Badezimmer, welche schon ab Pflegegrad 1 bei 4000€ liegt. Zusätzlich erhalten die Pflegebedürftigen einen monatlichen Zuschuss von 40€ für benötigte Hilfsmittel.

 

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/pflegegrade.html#c4793

                https://www.pflege.de/pflegekasse-pflegerecht/pflegegrade/

                https://www.mdk.de/

Unter Pflegehilfsmittel werden Geräte und Sachmittel verstanden, die zu einer Erleichterung der häuslichen Pflege oder zur Linderung der Beschwerden der Pflegebedürftigen beitragen. Grundsätzlich sollen Pflegehilfsmittel dem pflegebedürftigen Menschen eine möglichst selbstbestimmte und selbstständige Lebensführung in ihrem Zuhause ermöglichen.

Pflegehilfsmittel können in zwei Gruppen unterteilt werden: technische und zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, wobei beide Gruppen die häusliche Pflege erleichtern sollen.

Unter technischen Pflegehilfsmittel werden z.B. das Pflegebett oder der mobile Patientenlifter gefasst. Hygieneartikel, Einmalhandschuhe und Bettschutzeinlagen werden als zu verbrauchendes Pflegehilfsmittel kategorisiert.

 

Unterschied zwischen Pflegehilfsmittel und Hilfsmittel

Es wird zwischen Hilfsmitteln und Pflegehilfsmittel unterschieden. Die Differenz bezieht sich einerseits auf die Kostenübernahme seitens der Kranken- bzw. Pflegekasse, andererseits auf die Funktion.

 

Gesetzliche und Private Krankenversicherungen können Hilfsmittel bewilligen, wenn das angeforderte Hilfsmittel im Hilfsmittelverzeichnis aufgeführt ist. Für eine Kostenübernahme muss das Hilfsmittel demnach als notwendig eingestuft und von einem Arzt vorab verordnet worden sein.

Die Definition nach § 33 Abs. 1 des Sozialgesetzbuches (SGB) V lautet: „Versicherte haben Anspruch auf Versorgung mit Hörhilfen, Körperersatzstücken, orthopädischen und anderen Hilfsmitteln, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg der Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen […].” Beispielhaft zu nennen wären Sehhilfen, Hörgeräte oder Rollstühle.

Eine Auflistung aller Pflegehilfsmittel wird gemäß § 139 SGB V von dem GKV-Spitzenverband erstellt. Das Verzeichnis führt alle Hilfsmittel auf, die der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse unterliegen. Auf das Hilfsmittelverzeichnis lässt sich online zugreifen (https://hilfsmittel.gkv-spitzenverband.de/HimiWeb/hmvAnzeigen_input.action). Der Hilfsmittelkatalog führt dagegen die von den privaten Krankenkassen übernommenen Hilfsmittel auf. Hierbei gelten die jeweiligen Tarifbestimmungen.

 

Pflegehilfsmittel können von der Pflegekasse übernommen werden, wenn ein Pflegegrad beim Betroffenen vorliegt und (auch) z.B. von Angehörigen gepflegt wird. Es ist keine ärztliche Verordnung notwendig, jedoch muss vorab ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Die rechtliche Grundlage lässt sich im SGB XI nachlesen.

Die technischen Pflegehilfsmittel werden in den Produktgruppen 50-53 im Hilfsmittelverzeichnis aufgeführt. In der Produktgruppe zur Erleichterung der selbstständigen Lebensführung ist ebenfalls als technisches Pflegehilfsmittel die für den häuslichen Gebrauch bestimmten Notrufsysteme gelistet.
Die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bzw. sogar einmaligen Gebrauch finden sich in der Produktgruppe 54.

 

Kostenübernahme

Vorrangig werden die technischen Pflegehilfsmittel der Produktgruppe 50-53 leihweise zur Verfügung gestellt.

Bei den Pflegehilfsmittel zum Verbrauch wurde eine Pauschale bzw. maximale monatlicher Erstattung festgelegt. Normalerweise übernehmen die Pflegekassen jeden Monat bis zu 40€, jedoch gab es aufgrund der Corona-Pandemie neue Regelungen und seit dem 04. Mai 2020 beträgt die Pauschale 60€ monatlich. Diese neue Schutzverordnung wurde zunächst auf unbestimmte Zeit verlängert, da durch COVID-19 eine Versorgung der Pflegebedürftigen mit einer Erstattung von 40€ nicht mehr zureichend sichergestellt war. Grund dafür sind die gestiegenen Produkt- und Rohstoffkosten und zusätzliche Rohstoffknappheit. Eine Auszahlung des neuen Pauschalbeitrages ist auch noch rückwirkend möglich.

Die Pflegeversicherung ist seit 1995 ein Teil der Sozialversicherungen. Die Mitgliedschaft ist für alle Arbeitnehmer verpflichtend. Jeder Mensch, der gesetzlich krankenversichert ist, ist automatisch pflegeversichert. Ein Unterschied gilt für die Personen, welche privat versichert sind. Hier muss eine private Pflegeversicherung bei einer Pflegekasse selbstständig abgeschlossen werden.

In der gesetzlichen Pflegeversicherung zahlen der Arbeitgeber sowie der Arbeitnehmer einen Beitrag ein, welcher sich in der Höhe nach dem Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers richtet.

Die Leistungen aus der Pflegeversicherung richten sich nach der Dauer der Pflegebedürftigkeit, dem Pflegegrad und der Art der Pflege. Sie teilen sich in verschiedene Bereiche auf. Zum einen Pflege zu Hause, Pflege im Heim, oder Pflege in alternativen Wohnformen. Leistungen reichen dann von Sachleistungen, wie beispielsweise Pflegehilfsmittel, über finanzielle Leistungen und Dienstleistungen. Bei der Pflege zu Hause können auch Schulungen der Angehörigen und bauliche umbaumaßnahmen, genauer wohnumfeldverbessernde Maßnahmen, wie beispielsweise der Umbau des behindertengerechten Bades  finanziert werden.

Den Pflegebedürftigen selbst bleibt die Entscheidung, ob und wann sie wie von welcher Person gepflegt werden möchten. So können Sie sich entscheiden, ob Sie lieber professionelle Hilfe erhalten möchten, oder einem Angehörigen das Vertrauen in die pflegerische Tätigkeit schenken möchten. Das Geld, welches die Personen bekommen, kann also entweder als Anerkennung an die Angehörigen gezahlt werden, oder beispielsweise in einen Pflegedienst investiert werden.

Das Hauptziel der Pflegeversicherung ist es, den pflegebedürftigen Personen ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu erhalten. Es ist zu beachten, dass die gesetzliche Pflegeversicherung oft nicht den gesamten Kostenbedarf der Pflege decken kann. Aufgrund dessen nennt sich die Versicherung auch „Teilkostenversicherung“. Den Rest der Kosten tragen die Pflegbedürftigen, beziehungsweise die Angehörigen selbst.

Bezüglich der Pflegekasse, lässt sich festhalten, dass zunächst jede Person dort pflegeversichert, wo sie oder er auch krankenversichert ist.

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege/online-ratgeber-pflege/die-pflegeversicherung.html

Der Begriff Qualität kann von dem lateinischen Begriff qualitas abgeleitet werden. Qualitas bedeutet so viel wie Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand. Insgesamt können der Qualität mehrere Bedeutungen zugeschrieben werden. Zum einen beschreibt die Qualität einen wahrnehmbaren Zustand. Dieser kann zum einen neutral, also durch die Summe aller Eigenschaften eines Objektes, eines Systems oder eines Prozesses wahrgenommen werden. Zum andern ergibt sich der bewertende Aspekt, welcher die Güte aller Eigenschaften eines Objektes, eines Systems oder eines Prozesses wahrnimmt.

Nach DIN EN ISO, eine gültige Norm zum Qualitätsmanagement wird die Qualität als ein Grad definiert, in welchen die Merkmale eines Objektes bestimmte Anforderungen erfüllt. Vereinfachter gesagt gibt die Qualität also an, in welchem Maße ein Produkt, also eine Ware oder eine Dienstleistung den bestehenden Anforderungen entspricht. Es handelt sich hier vor allem um inhärente Merkmale. Inhärenz beschreibt ein ständiges Merkmal, wie beispielsweise Länge, Breite, Gewicht. Diese Merkmale sind objektiv messbar. Nach DIN EN ISO sind nicht inhärente, also subjektive Beschreibungen wie beispielsweise der Preis, oder das persönliche Empfinden kein Bestandteil der Qualität.

Im Bereich des Qualitätsmanagements hat sich die Sichtweise auf die Qualität ausgeweitet. Früher wurde Qualität hier eher als eine Eigenschaft von Produkten und Dienstleistungen gesehen. Wohingegen die Qualität heute durch die Total- Quality- Konzepte das gesamte Unternehmen betreffen. So werden hier in den Qualitätsbegriff auch die Anforderungen von Mitarbeitern und rechtliche Anforderungen berücksichtigt.

Die Qualität lässt sich außerdem durch verschiedene Qualitätsansätze nach David Garvin definieren.

  • kundenbezogenes Qualitätsverständnis: die Realisierung aller Kundenanforderungen an das Produkt, so definiert die ISO 9000:2005. Durch unterschiedliche Kundenanforderungen kann so kein Produkt der maximalen Qualität existieren.
  • wertorientiertes Qualitätsverständnis: hier liegt optimale Qualität vor, wenn ein angemessenes Kosten- Nutzen Verhältnis geboten wird. Dieses Qualitätsverständnis wird häufig in Zeitschriften, welche Produkte testen abgebildet
  • fertigungsbezogenes Qualitätsverständnis: die Erfüllung und Vereinbarung von Normen
  • transzendentes Qualitätsverständnis: Qualität als subjektive Erfahrung einer Person, zum Beispiel bei einer Dienstleistung , hier findet keine Messung der Qualität statt, dieser Ansatz zeigt keine Relevanz für wissenschaftliche Zwecke
  • produktbezogenes Qualitätsverständnis: hier wird die Qualität als Ergebnis aus der Übereinstimmung von Leistungen mit Ansprüchen beschrieben. Die Ansprüche werden von Kunden, Verwender und Hersteller.

Quelle: Garvin, D. A.: „What does Product Quality Really Mean?“

Sloan Management Review, Fall 1984, pp. 25 —43, and derselbe: „Product Quality an Important Strategic Weapon“, Business Horizons, March-April 1984, pp. 40–43.

Die Rechteckwanne ist eine Badewanne, welche als Standardbadewanne gilt. Sie wird am häufigsten in privaten Haushalten als Badewanne verbaut.

Die durchschnittlichen Maße betragen 180x 80 Zentimeter. Bei einem kleineren Badezimmer kann die Länge der Wanne auch bis zu 140, oder 150 Zentimeter gekürzt sein. Hieraus resultiert für den Benutzer allerdings eine Einschränkung im Komfort. Insbesondere für sehr große Menschen empfiehlt sich eine überdurchschnittlich lange Badewanne mit bis zu 220 Zentimeter Länge. Ist die Wanne allerdings zu lang für die badende Person, kann es dazu kommen, dass diese während des Badevorgangs abrutscht. So ist der Badevorgang weniger entspannend. Die Kosten für Sonderformen weichen häufig von den Standardformen ab.

Die Badewanne hat in etwa ein Fassungsvermögen von 200 Litern. Die Wanne kann aus verschiedenen Materialien bestehen. Das am häufigsten verwendete Material ist Kunststoff. Es existieren aber auch Wannen aus Stahl. Marmor- oder Glaswannen sind erheblich kostspieliger, existieren aber ebenfalls als Rechteckwanne. Die Rechteckwanne ist in der Regel nicht freistehend, sondern als Einbauwanne bündig an eine Wand gebaut.

Die Rechteckwanne ist nur von außen rechteckig. Von innen kann die Form variieren. Sie kann entweder ebenfalls rechteckig sein, oder oval, tropfen- oder trapezförmig. Aus Sicherheitsgründen sind die Ecken zumeist abgerundet. Es existieren aber auch andere Modelle. Das Design ist hier meist individuell auswählbar.

Eine Rechteckwanne kann entweder eine flache oder steile Rückwand haben. Durch eine flache Rückenlehne wird die Wanne eher niedriger. So wird der Ein- und Ausstieg erleichtert. Eine steile Rückenlehne verkürzt die Wanne etwas. Es wird mehr Wasser benötigt, wenn die Schultern der badenden Person bedeckt sein sollen.

Unter dem Wort Reinigung lässt sich die Säuberung eines bestimmten Gegenstandes, einer Fläche oder eines Raumes verstehen. Unter dem Begriff lässt sich auch das Wort Instandhaltung kategorisieren.  

Das Wort Reinigung wird in der folgenden Erklärung auf das Reinigen des Bades bezogen.

Um Schmutz, sowie krankmachende Schimmelbildung zu vermeiden, empfiehlt es sich das Badezimmer regelmäßig zu reinigen. Das feuchte, warme Milieu im Bad ist ein optimaler Nährboden für Schimmelpilze. Bei einer regelmäßigen Reinigung, beispielsweise einmal wöchentlich, können diese krankmachenden und unschönen Erreger vertrieben werden.

Besonders wichtig ist die Reinigung von Fugen und Ecken. Hierzu sind Reinigungsmittel wie Allzweckreiniger oder Badreiniger zu empfehlen. Außerdem ist es möglich, auf Hausmittel wie Essigessenz oder Natron zurückzugreifen. Bei hartnäckigem Schimmel empfiehlt sich eine Anwendung mit Chlor. Wenn Sie mit Chemikalien arbeiten ist es sinnvoll Handschuhe zu tragen, um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zu erhalten.

Für die Reinigung von Kalkflecken auf Edelstahloberflächen kann Scheuermilch verwendet werden.

Glasflächen, wie auch Spiegel werden am besten mit einem herkömmlichen Küchentuch und Glasreiniger gesäubert.

Als Hilfsmittel für die Reinigung eignen sich Mikrofasertücher, oder auch herkömmliche Reinigungstücher. Hartnäckigen Schmutz lösen Sie am besten mit einer Bürste.

Die rollstuhlgerechte Dusche beschreibt einen Ort, an welchem es für Rollstuhlfahrer möglich ist sich zu duschen, ohne dass diese aufgrund ihres Rollstuhls Probleme, beispielsweise bezüglich des Platzmangels bekommen.

Eine begehbare Dusche, oder auch Walk- in Dusche ist nicht unbedingt für Rollstuhlfahrer geeignet, da diese Dusche eine Restschwelle besitzt. Je nach Höhe kann es für einen Rollstuhlfahrer nicht möglich sein die Schwelle zu überfahren. Aufgrund dessen bieten sich für Rollstuhlfahrer ebenerdige, bzw. bodengleiche Duschen an. Diese Duschform besitzt keine Restschwelle und kann so je nach Breite gut von Rollstuhlfahrern benutzt werden.

Die rollstuhlgerechte Dusche muss einige Vorgaben erfüllen, damit die problemlose Nutzung möglich ist. Die Vorgaben richten sich nach der DIN18040-2 R. Das R steht hier für rollstuhlgerecht. Die rollstuhlgerechte Dusche grenzt sich in einigen Kriterien von der barrierefreien Dusche ab. Die barrierefreie Dusche beansprucht lediglich 120x 120 Zentimeter Duschplatz mit einem rutschhemmenden Belag, während die rollstuhlgerechte Dusche einen Duschplatz von 150x 150 Zentimetern aufweisen soll. Der Duschzugang muss bodenbündig sein und darf einen maximalen Übergang von 2 cm haben. Bezüglich der Sitze und Haltegriffe soll eine Nachrüstmöglichkeit für einen Duschklappsitz (45cm tief, 46-48cm hoch) und für beidseitige Stützklappgriffe (Länge: Sitztiefe + 15cm, Abstand 65-70cm, Höhe: 28cm über der Sitzfläche) vorhanden sein. Die Armaturen in der Dusche müssen möglich Einhebelmischer, oder berührungslose Armaturen sein. Es muss ein Temperaturbegrenzer eingebaut sein und der Hebel sollte nach unten zeigen. Für eine rollstuhlgerechte Dusche muss die Armatur zusätzlich aus der sitzenden Position in einer Höhe von 85cm über dem Duschboden erreichbar sein.

Diese genauen Maßangaben sind so genau gewählt, weil sie für die Förderung, beispielsweise nach dem KfW Förderungskredit berücksichtigt werden müssen. Es erscheint aber immer sinnvoll die individuelle Situation der Person bei den Umbaumaßnahmen zu berücksichtigen.

Eine Rutschgefahr beschreibt das Risiko, aufgrund der Beschaffenheit der Oberfläche das Gleichgewicht zu verlieren und im schlimmsten Fall zu stürzen.

Wie bildet sich eine rutschige Oberfläche?

Die Gefahr bildet sich dann, wenn die Oberfläche besonders glatt ist, oder einen rutschigen, ggf. auch öligen Film auf sich trägt. Des Weiteren ist die Beschaffenheit des auf die Oberfläche treffenden Gegenstandes zu berücksichtigen. Beispielsweise ein Schuh mit einer glatten Sohle, führt schnell dazu, dass eine Rutschgefahr besteht. Besonders wenn eine Oberfläche mit Wasser- oder Seifenlaugen in Kontakt kommt, wird diese sehr rutschig. Das gleiche gilt für die, die Oberfläche kontaktierende Fläche, wie z.B. ein Fuß oder Schuh. Wenn dieser nass ist, ist die Gefahr deutlich erhöht. Wer die Oberfläche dann betreten möchte, muss damit rechnen, dass er ausrutscht.

Wo findet man häufig rutschige Oberflächen?

Besonders nach der Reinigung von großen Bodenflächen in z.B. öffentlichen Gebäuden kommt es häufig zur erhöhten Rutschgefahr. Diese muss dann ausgewiesen werden. Aber auch in Schwimmbädern oder dem heimischen Badezimmer kann die Rutschgefahr auftreten. Gerade in der Wanne oder Dusche wird die Gefahr durch Badezusätze erhöht.

Für den Verbraucher ist es wichtig, dass er sich der Rutschgefahr bewusst macht und dementsprechend vorsichtig agiert oder Hilfsmittel wie z.B. Haltegriffe oder eine Antirutschmatte benutzt. Aber auch das richtige Schuhwerk mit einer Sohle, welche den gewünschten Halt bietet kann die Rutschgefahr minimieren.

Sanitärfarben beschrieben die Farben, welche in einem Badezimmer bezüglich der Keramik ausgewählt werden. Die Farben variieren je nach einem bestimmten Zeitalter. So waren in den 60er und 70er Jahren Farben wie Moosgrün, Bahamabeige oder Bermudablau modern. Diese Farben nennt man nun Altfarben. Heutzutage findet man überwiegend weiße Farben, die jedoch mit einen leichten Stich in eine gewisse Farbrichtung, wie beige oder hellgelb gehen können. Die Sanitärfarben variieren auch im Glanz der Farbe. Neben der weißen Keramik lässt sich mittlerweile auch immer mehr schwarz, bzw. schwarz- matt als Trendfarbe finden.

Bei einem Umbau der Dusche zu einer Wanne oder bei dem Einbau einer Wannentür kann die Sanitärfarbe berücksichtigt werden.

Die Selbstständigkeit ist ein sehr hoch anzuerkennendes Gut. Es beschreibt, dass eine Person ohne fremde Hilfe in der Lage dazu ist, Aktivitäten im Alltag zu bewältigen. Zu den alltäglichen Dingen zählen zum Beispiel die Erhaltung der Mobilität und der eigenständigen Konstanz sozialer Kontakte. Aber auch das Baden und Duschen werden bei dem Begriff der Selbstständigkeit im Alter inkludiert.  

Im höheren Alter kommt es durch degenerative Veränderungen und Verletzungen, oder Erkrankungen zu einer Einschränkung dieser Selbstständigkeit. So sind die meisten älteren Menschen nicht mehr in der Lage die tägliche Körperpflege selbstständig durchzuführen. Zumeist beginnt das Problem beim Transfer in die Dusche oder Wanne und führt sich fort über den Duschprozess, welcher einen sicheren Stand voraussetzt.

Bauliche Voraussetzungen wie z.B. der Umbau des Badezimmers spielen Für den Großteil der älteren Generation eine wichtige Rolle. So berichten insgesamt 80% der Probanden einer Umfrage, dass ein seniorengerechtes Bad für sie sehr wichtig, oder wichtig sei (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/214562/umfrage/umfrage-zu-wichtigen-aspekten-fuer-ein-selbststaendiges-leben-im-alter/). Diverse Möglichkeiten zur baulichen Veränderung sind die Badewannentür sowie der Umbau von einer Wanne zur Dusche.

Die Selbstständigkeit kann aber auch durch den Einsatz von Hilfsmitteln gefördert werden. Hier sind für das Bad beispielsweise die Antirutschmatte oder Haltegriffe für die Wanne oder Dusche zu nennen. Die Nutzung dieser Hilfsmittel fördert nicht nur den Erhalt der Selbstständigkeit, sondern erhöht auch den Sicherheitsaspekt. Denn eine ausreichende Sturzprävention ist maßgeblich relevant für die Förderung der Autonomie. Auch ein Duschhocker oder ein Badewannenlifter sind Produkte, welche die Selbstständigkeit wiederherstellen können. Für viele Menschen der älteren Generation ist es wichtig, dass sie sich die Autonomie lange erhalten. Die genannten Hilfsmittel sind eine Option genau dieses Ziel umzusetzen.

Eine Seniorenbadewanne meint eine Badewanne welche über eine Tür als Einstieg verfügt. Diese Art einer begehbaren Badewanne folgt, anders als bei einer rollstuhlgerechten Badewanne keinen DIN- Normen. Die Barrierereduzierung ist durch die Tür in der Badewanne gegeben. Diese Badewannentür vermindert die Einstiegshöhe, sodass die badende Person nur noch einen Bruchteil der Höhe des Wannenrandes überwinden muss. Dadurch wird die Unfallgefahr deutlich reduziert. Insbesondere Personen mit körperlichen Einschränkungen profitieren von dem Modell der Seniorenbadewanne. Seniorenbadewannen können individuell mit entsprechenden Hilfsmitteln wie beispielsweise Haltegriffen oder einer Wanneneinstiegshilfe kombiniert werden. Auch ein Badewannenbrett kann, ähnlich wie ein Badewannensitz eine sichere Position bieten.

Bei einer Seniorenbadewanne kann es sich zum einen um eine herkömmliche Badewanne mit einer Tür handeln. Zum anderen kann aber auch eine Sitzbadewanne gemeint sein. Bei einer Sitzbadewanne handelt es sich um ein höheres, kürzeres Modell, welches das aufrechte Sitzen in der Wanne ermöglicht.

Neben dem Einbau der Badewannentür ist auch eine kostengünstige Variante möglich. Hier wird die Höhe des Wannenrandes reduziert, indem ein Duscheinstieg eingebaut wird. Durch das zusätzliche Anbringen eines Spritzschutzes und entsprechender Armaturen kann die Badewanne dann als Dusche genutzt werden.

Eine weitere Alternative, insbesondere bei stärkeren körperlichen Einschränkungen, ist der Umbau von der Wanne zur Dusche. Hierbei wird auf dem Fundament der Badewanne eine Dusche errichtet, welche je nach baulichen Gegebenheiten eine minimale Einstiegshöhe aufweist.

Die Seniorendusche ist eine Dusche, welche besonderen Anforderungen entspricht, sodass Senioren sicher duschen können. Seniorinnen und Senioren sind aufgrund ihrer körperlichen und gegebenenfalls kognitiven Einschränkungen deutlich eher gefährdet einen Sturz zu erleiden. Aufgrund dessen bedarf es bestimmter Anforderungen und Hilfsmittel, welche das Duschen für Senioren sicherer gestalten kann. Neben der erhöhten Sicherheit ist der Faktor des Erhalts der  Selbstständigkeit besonders wichtig. Die seniorengerechte Dusche muss nicht unbedingt den Anforderungen eines barrierefreien Bades nach DIN 18040-2, oder gar der DIN 18040-2 R, für Rollstuhlfahrer entsprechen. Bestimmte Ausstattungselemente, welche auch in der DIN 18040-2 festgelegt sind, führen allerdings dazu, dass sich Seniorinnen und Senioren sicherer beim Prozess des Duschens fühlen.

Hierzu zählen zum einen Sicherheitsgriffe. Halte- und Stützgriffe können mobil, oder fest an bestimmten Stellen des Badezimmers angebracht werden und geben insbesondere bei Personen mit einem verminderten Gleichgewichtssinn, oder Instabilitäten den Halt und die Sicherheit. Sitzmöglichkeiten wie ein Duschhocker, oder ein Duschstuhl können vor allem für Personen interessant sein, welche sich das lange stehen nicht zutrauen. Auch Menschen mit Kreislaufproblemen profitieren von der mobilen Sitzmöglichkeit in der Dusche. Klappsitze können bei Nichtgebrauch den nötigen Platz verschaffen. Sichere Armaturen mit einer Temperaturbegrenzung beugen Verbrühungen vor. Außerdem empfiehlt es sich zu beachten, dass die Armaturen auch von einer sitzenden Position aus gesteuert werden können. Farbliche Markierungen können Orientierung bieten. Um vor allem Stürzen vorzubeugen zählt zu den Ausstattungen einer Seniorendusche ein rutschfester Untergrund. Dieser kann durch eine Antirutschmatte, oder einer AntirutschBeschichtung erreicht werden. Ein bodennaher Zugang im Sinne einer Walk- in Dusche, oder sogar einer bodengleichen Dusche ohne Restschwelle verschafft einen sicheren Einstieg. Die Schwelle sollte aber auch nicht zu gering sein, da sie sonst übersehen werden kann. Dies würde exakt zu dem gegenteiligen Ziel einer Seniorendusche führen.

Besonderheiten des Sicherheitsglases

Das Besondere am Sicherheitsglas gegenüber herkömmlichen Glasscheiben ist, dass es beim Bruch in sehr kleine Stücke zerfällt, welche meist nicht größer als 3cm sind. Die Kanten von den Bruchstücken haben zudem den Vorteil, dass sie nicht in die typischen spitzen Ecken brechen, sondern eher abgerundet sind. Ein weiterer Vorteil des Sicherheitsglases ist, dass es auch bei wechselnden Temperaturen sehr beständig ist.

Prozess der Herstellung

Bei dem beschriebenen Glas handelt es ich um Einscheiben- Sicherheitsglas. Zur korrekten Verarbeitung wird das Glas zuerst sehr stark, auf bis zu 600 °C erhitzt und im Anschluss daran direkt wieder abgekühlt. Der Bereich des inneren Kerns des Glases bleibt somit zunächst heiß, wohingegen die Oberfläche schnell erkaltet. Daraus folgt, dass der Kern eine Zugspannung entwickelt und die Oberflächen eine Durchspannung. Dadurch wird das Glas flexibler und belastbarer. Wie es die Spannung in dem Glas vermuten lässt, ist nach der Prozedur keine anschließende Bearbeitung des Glases mehr möglich. Beispielsweise das Bohren von Löchern in das Glas würde dazu führen, dass sich das Spannungsverhältnis im Glas verändert und es so zu einem Bruch der Scheibe kommt. Deshalb müssen alle Verfeinerungen an der Scheibe im Vorhinein stattfinden.

Einsatzgebiete des Sicherheitsglases

Sicherheitsglas wird immer dann benutzt, wenn eine hohe Belastung auf dem Glas lastet, zum Beispiel im Einsatz als Regalboden. Ein weiteres Einsatzgebiet des Sicherheitsglases ist der Innenausbau von Wohnungen, so auch bei Duschwänden, da dort eine erhöhte Verletzungsgefahr bei Beschädigung des Glases besteht. Das gleiche Prinzip gilt für Autoscheiben. Das Glas ist in verschiedenen Varianten erhältlich. So gibt es zum Beispiel das Klarglas, matterites Glas, oder strukturiertes Glas (z.B. in Tropfenform). Besonders bei der Auswahl des Duschglases können diese Eigenschaften interessant sein.

Silikonfugen begegnen einem vor allem in der Küche und im Bad, kurz überall dort wo harte Materialien wie Wand- und Bodenfliesen aufeinandertreffen. Es handelt sich um Dehnungsfugen, die der Spannungsableitung dienen, damit sich keine Risse bilden.

Silikon gehört zur Gruppe des Elastomere und ist elastisch, wärmeleitend und schlecht elektrisch leitend. Oft wird Silikonfugen auch die Eigenschaft „dauerelastisch“ zugeschrieben, was de facto aber nicht zutrifft. UV-Licht und der Einsatz von Reinigungsmitteln beschädigen u.a. das Silikon und wirken sich negativ auf die Elastizität und dem Schutz vor Schimmelbefall aus. Dies ist auch der Grund, warum Silikonfugen nach einer gewissen Zeit erneuert werden müssen.

Es lässt sich zwischen essigvernetzenden Silikonen (Acetatsystem) und neutralvernetzenden Silikonen (Oximsystem) unterscheiden. Essigsäure gibt beim Aushärten unschädliche Gerüche ab und ist anfälliger für Schimmel. Daher muss bei der Anbringung besonders darauf geachtet werden, dass die Fugen sauber und frei von stehendem Wasser sind. Nicht geeignet sind essigvernetzende Silikone, wenn die Fuge an Metallen und kalkhaltigen Baustoffen grenzt. Diese können von der Essigsäure angegriffen werden. 
Neutralvernetzende Silikone gelten als die Qualitativ hochwertigeren, sind dafür aber auch meist teurer. Sie verfärben sich nicht so schnell, sind resistenter gegenüber einem Pilzbefall und greifen kein Untergrund- oder Oberflächenmaterial an.

Um das richtige Silikon auszuwählen, muss man sich darüber hinaus den Anforderungen an das Silikon bewusst sein. Verschiedene Materialien und Oberflächen erfordern unterschiedliche Silikone, wie z.B. Natursteine. Hierbei kann die Verwendung von Silikon gelegentlich zu Verfärbungen führen.

Für den Küchenbereich gibt es beispielsweise Silikon, welches besonders Abrieb- und hitzebeständig ist.

Im Badezimmer ist das Silikon einer erhöhten (Luft-)Feuchtigkeit und damit einem erhöhten Schimmelrisiko ausgesetzt. Sanitärsilikone beinhalten daher Fungizide, um einer Schimmelbildung vorzubeugen. Im Bad werden Silikonfugen beim Waschbecken, bei der Badewanne und der Dusche verwendet, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann.

Eine Sitzbadewanne beschreibt eine Badewanne, welche anders als eine herkömmliche Badewanne eher höher geschnitten ist. So liegen die Maße einer Sitzbadewanne zwischen 90 und 140cm x 60- 70cm x 100- 120cm. Der Vorteil einer Sitzbadewanne ist die integrierte Türe. Durch diese kann die badende Person die Einstiegshöhe in die Badewanne deutlich minimieren. Resultierend daraus ist eine Anschaffung einer Sitzbadewanne eine barrierearme Lösung für das Badezimmer. So wird das Sturzrisiko deutlich vermindert und die Sicherheit erhöht. Insbesondere für Senior*innen könnte die Sitzbadewanne eine mögliche Option sein. In der Sitzbadewanne ist eine Erhöhung integriert, welche für einen bequemen Sitz einlädt. Durch die geringere Länge der Sitzbadewanne kann diese auch eine Lösung für Kund*innen mit weniger Platz im Badezimmer sein.

Ein weiterer Vorteil der Sitzbadewanne ist, dass die badende Person in der Sitzbadewanne bis zu den Schultern mit Wasser bedeckt ist. Dies kann den Komfort während des Badens erhöhen. Neben der sitzenden Position ist es je nach Modell auch möglich, dass die badende Person sich durch zurücklehnen in eine halbliegende Position bringt. Eine Sitzbadewanne ist zusätzlich erhältlich mit Haltegriffen für einen sicheren Ein- und Ausstieg, oder einem Kopfteil für eine bequeme Position. Eine meist integrierte Armatur macht ein Abduschen möglich und vereinbart somit die Duschfunktion. Einige Sitzbadewannen verfügen zusätzlich über Wasser- Massagedüsen. Dies lässt die heimische Sitzbadewanne zu einem Whirlpool umfunktionieren.

Stahlbadewannen bestehen in der Regel aus Stahlemail. Das ist ein Gemisch aus Stahl und Emaille. Genauer besteht es aus Glas und Stahl. Stahl gibt der Wanne die nötige Festigkeit und eine hohe Belastbarkeit. Es macht die Wanne robust und formbar. Wohingegen das Glas einen optischen Reiz bietet und gleichzeitig besonders widerstandsfähig gegenüber Chemikalien und Hitze oder Kälte ist. So kann die Langlebigkeit und Robustheit des Produktes erklärt werden. Es ist allerdings anzumerken, dass es insbesondere bei spitzen Stößen zu einer Verletzung des Materials kommen kann. Diese können dann mit Remaile ausgebessert werden. Hier muss besonders großflächig gearbeitet werden, um das Rosten des Stahls zu vermeiden.

Ein weiterer Vorteil des Produktes aus Stahlemaile ist, dass diese sich zu 100 % recyceln lässt und selbst aus bis zu 20 % aus recyceltem Stahl besteht. Die Wanne ist also, insbesondere im Vergleich zur Kunststoffbadewanne eine optimale Option für Personen, welche gerne die Zukunft im Blick haben und die Umwelt und die zukünftigen Generationen schonen möchten. Je nach Hersteller kann es sogar sein, dass der benötige Stahl in regionalen Öfen geschmolzen wird.

Das Material ist neben der hohen mechanischen Robustheit auch UV- Beständig und behält seine Farbe auch noch nach vielen Jahren. Verschiedene Sanitärfarben machen es möglich, dass die Stahlwanne zum optischen Reiz im Bad wird. Durch die Trägheit des Stahls ist die Formvielfalt der Wanne allerdings nicht so hoch wie bei einer Acrylbadewanne.

Es sollte bei einer Stahlwanne darauf geachtet werden, dass die Wannenposition mit der Statik des Hauses in einen Zusammenhang zu bringen ist. Denn die Wanne ist insbesondere im Vergleich zu einer Acrylwanne deutlich schwerer. Die Stahlwanne wird, wie auch die Acrylwanne durch einen Träger am Boden befestigt. Es wird dazu geraten einen Wärmeträger zu verwenden, um die Wassertemperatur zu isolieren.

Die Struktur der Stahlemaile Badewanne ist leicht wellig. Diese kleinen Unebenheiten werden so zunächst nicht bemerkt, können jedoch zu einem festeren Stand beitragen. Mit einem leichten, geräuschlosen Schwingen der Stahlwanne ist zu rechnen.

Ein Nachteil der Wanne ist, dass Stahl durch seine hohe Leitfähigkeit Unfälle im Bereich der Elektrizität begünstigen kann.

Das Material ist sehr pflegeleicht. Zur Reinigung wird lediglich mit einem sauberen Tuch entlang der Wanne gewischt. Durch die porendichte Versiegelung wird ein Schutz vor Bakterien geschaffen.

Die Sturzprophylaxe ist definiert als pflegerische, oder therapeutische Maßnahme zur Vermeidung von Stürzen (s. Doc Check). Es wird ein Bündel von Maßnahmen beschrieben, welche insgesamt das Ziel haben, Stürze zu vermeiden, bzw. zu reduzieren.

Zur Sturzprophylaxe zählt die Sicherung der Umgebung einer Person. Hierzu gehören allerdings nicht nur extrinsische Faktoren, sondern auch intrinsische, also die Person betreffende Faktoren. Des Weiteren ist festzuhalten, dass sich die Sturzprophylaxe nicht nur auf pflegerische und therapeutische Einrichtungen bezieht, sondern auch das Zuhause einer Person inkludiert.

Im Folgenden wird mit einer Aufzählung der intrinsischen Faktoren begonnen. Die personenbezogenen Faktoren können z.B. eine Sehschwäche, Einschränkungen in der Bewegung- oder Koordination, aber auch eine Kreislaufstörung sein. Ebenso zählt zu den intrinsischen Faktoren die Orientierungsfähigkeit. So fällt es einer dementen Person, besonders in einem neuen Umfeld, wie z.B. dem Krankenhaus sehr schwer sich zu orientieren. Durch die Orientierungslosigkeit kann es vermehrt zu Stürzen kommen.

Aber auch extrinsische Faktoren beeinflussen das Sturzgeschehen maßgeblich. Zu den extrinsischen Faktoren zählen beispielsweise die Lichtverhältnisse, oder Stolperfallen wie herumliegende Kabel, oder Teppichkanten. Die Beseitigung dieser Faktoren erscheint einfacher als die Kontrolle der intrinsischen Faktoren. Weiterhin zählen zu den extrinsischen Faktoren Dinge wie loses Schuhwerk, oder lange Kleidung, welche bis zu Boden reicht.

Beseitigt man die extrinsischen Faktoren, ist es in den meisten Fällen trotzdem notwendig, weitere Maßnahmen, welche die betroffene Person unterstützen zu installieren. Im Bereich des Waschraums gibt es diverse Möglichkeiten zur Installation von Hilfsmitteln. Hierzu zählt z.B. das Anbringen von Haltegriffen, oder das Installieren eines Duschstuhls- oder Duschhockers. Auch der Umbau des Bades mit der Möglichkeit eine Badewannentür einzusetzen erscheint sinnvoll.

Ein Unfall wird als ein plötzlich, zeitlich und örtlich bestimmtes, von außen auf den Körper ausgehendes Ereignis definiert. Hierbei erleidet das Unfallopfer, oder der Unfallgegenstand unfreiwillig einen Schaden.

Die Unfallgefahr bedeutet also, das Risiko einen Unfall zu erleiden. Bestimmte Berufsgruppen, wie zum Beispiel Dachdecker oder Waldarbeiter sind besonders gefährdet, einen Unfall zu erleiden. In den Unternehmen wird für solche Fälle ein bestimmtes Konzept zur Unfallvermeidung ausgearbeitet.

Unfälle passieren jedoch besonders häufig im Haushalt. Hier lässt sich nochmal speziell der Bereich der Unfälle im Bad erwähnen. Bestimmte Gegebenheiten führen im Badezimmer dazu, dass eine erhöhte Unfallgefahr besteht. Diese Gegebenheit kann zum einen die erhöhte Rutschgefahr auf z.B. Fliesen sein. Aber auch heißes Wasser, Tür- oder Badewannenschwellen sowie die fehlende Selbstständigkeit machen vor allem das Bad, gerade im höheren Alter, zu einem Ort mit einer deutlich verstärkten Unfallgefahr.

Um der Unfallgefahr vorzubeugen existieren diverse Produkte wie z. B. eine Antirutschmatte, oder Duschstühle zur Sturzprophylaxe. Aber auch Badewannentüren können die zu überwindende Schwelle minimieren und für Sicherheit sorgen.

Unterputzarmaturen zeichnen sich dadurch aus, dass die eigentliche Technik hinter der Wand versteckt ist. Im Raum ist demnach nur der Wasserauslass und die Griffe bzw. die Hebel zu sehen. Das hat zur Folge, dass das Raumbild minimalistisch und aufgeräumt erscheint. Außerdem stellt eine Unterputzarmatur eine platzsparende Lösung dar, da im Gegensatz zur Aufputzarmatur nur noch das Wesentliche sichtbar ist. So kann auch eine kleine Dusche einen großen Freiraum bieten.

 

Die baulichen Gegebenheiten bestimmen maßgeblich, ob sich eine Unterputzarmatur installieren lässt. In den meisten modernen Bädern ist eine sogenannte Vorwand verbaut, die einen Hohlraum birgt. In diesen Hohlraum lassen sich dann später leicht Wasserleitungen und die zugrundeliegende Technik der Armatur installieren.

Die größten Schwierigkeiten treten dann auf, wenn dieser Hohlraum fehlt und erst durch nachträgliches Abbauen der Wand geschaffen werden muss. Hindernisse die hier auftreten können sind zum Beispiel, dass die entsprechende Wand eine sogenannte tragende Wand ist und damit aus statischer Sicht nicht beschädigt werden darf. Wenn es sich um keine tragende Wand handelt, ist ein größerer baulicher Eingriff nötig, um eine Unterputzarmatur zu realisieren.

 

Vor allem das moderne Design überzeugt viele. Aus optisch-ästhetischer Sicht liegt diese Methode vor der Aufputzvariante. Dennoch liegt der Erwerbs- und Montagepreis bei dieser modernen Alternative zur Aufputzarmatur deutlich über dem herkömmlichen Modell. Auch aus mietrechtlicher Perspektive können sich bei dem nachträglichen Anbringen einer Unterputzarmatur Probleme herausstellen. Einen weiteren Nachteil stellt das Thema Reparatur dar. Im Falle eines Schadenfalles muss die Armatur erst aufwändig hinter der Wand freigelegt werden, um überhaupt mit der Reparatur beginnen zu können.

Ein Vollbad beschreibt ein Bad für den gesamten Körper. Es kann zuhause in der heimischen Badewanne oder auch in einer Badeeinrichtung durchgeführt werden. Neben dem Vollbad gibt es auch Bäder für bestimmte Körperregionen wie zum Beispiel das Hand- oder Fußbad. Doch ein Vollbad kann zu bestimmten, auch medizinischen Zwecken erfolgen. Die verschiedenen Arten eines Vollbades, sowie deren Intention werden im Folgenden erläutert.

Ein Solebad ist ein Bad, bei welchem mit einem erhöhten Salzgehalt im Wasser gearbeitet wird. Der Salzgehalt beträgt zwischen 2,5 und sechs Prozent. Die Wirkung auf den Körper ist sehr vielfältig. Diverse Stoffwechselprozesse, sollen ebenso angeregt werden wie die Durchblutung und der Kreislauf. Neben der positiven Wirkung auf viele menschliche Systeme wie das Immunsystem oder auch das Verdauungssystem. So lässt sich ableiten, dass ein Solebad bei einer Erkältungskrankheit sinnvoll sein kann. Zusätzlich sollen Solebäder die Konzentration fördern, aber auch insgesamt zu einer Entspannung des Gemütszustandes führen.

Basische Bäder hingegen sind Bäder, bei denen mit Badezusätzen gearbeitet wird, welche auf Meerwasserbasis sind. Der Zweck solcher Bäder liegt darin, dass die Haut entspannt und entschlackt werden soll. Durch die Reaktion der Säuren in der Unterhaut, welche durch die Öffnung der Hautporen in Kontakt mit Wasser kommt, wird eine Säure- Basen Reaktion hervorgerufen. Diese Reaktion bedeutet, dass die überschüssigen Säuren aus dem Gewebe der Haut mit der Base im Wasser neutralisiert werden.

Des Weitern existieren Bäder mit einer direkten medizinischen Wirkung, wie beispielsweise das Kamillenbad, welches bei Infektionen ratsam sein kann.

Doch nicht nur die Haut nimmt die Badezusätze auf, sondern auch der Kreislauf verändert sich unter der gewählten Wassertemperatur. So können Wechselbäder beispielsweise den Kreislauf anregen, oder die Durchblutung fördern und so vor allem Thrombosen vorbeugen.

Eine weitere bekannte Variante eines Vollbades mit einem Badezusatz ist das Erkältungsbad. Hier wird mit ätherischen Ölen gearbeitet. Das Verdampfen der Öle im heißen Wasser sorgt dafür, dass die Öle durch die Atmung aufgenommen werden. Dies führt dazu, dass der Badende das Gefühl der Entspannung, aber auch das Gefühl frei atmen zu können erlebt. Erkältungsbäder befreien also die Atemwege und erleichtern das Abhusten von Sekret der unteren Atemwege.

Insgesamt erschließt sich also, dass ein Bad neben dem Zweck der Körperreinigung auch den Aspekt der positiven Wirkung auf die Psyche hat. Ein Bad ist aber ebenfalls für den Körper ein wohltuender Moment. Es kann zu medizinischen therapeutischen Zwecken genutzt werden, oder auch als Prophylaxe.

Der Begriff Paneel stammt ursprünglich aus dem niederländischen und bedeutet sinngemäß Tafel. Ein Wandpaneel wird meist mittel einem speziellen Kleber an die Wand geklebt. Mehrere zusammenhängende Platten bezeichnet man auch als Vertäfelung. Wandpaneele geben der Wand, anders als Tapete eine Struktur. Sie haben jedoch keinerlei statischen Nutzen. Sie sind lediglich zur Dekoration der Wände geeignet. Neben Wandpaneelen existieren auch sogenannte Deckenpaneelen. Diese haben an der Decke ebenfalls nur eine optische Funktion. Es ist zu beachten, dass Echtholzpaneele ein deutlich höheres Gewicht haben als Paneele, welche nicht aus Echtholz bestehen. Aufgrund dessen sollte die Statik der Wand, oder Decke berücksichtigt werden.

Neben dem optischen Vorteil können Wand- oder Deckenpaneele zusätzlich als eine Art Schallschutz dienen. Außerdem können Kabel und andere Leitungen mühelos dahinter platziert werden.

Weitere Möglichkeiten der Wandverkleidung sind Steinteppiche, oder Schieferplatten an den Wänden. Für den Innenbereich können außerdem Verblender oder Riemchen genutzt werden. Diese sind allerdings nicht für Nassräume geeignet. Bei der Wahl der Wandpaneele für das Badezimmer sollte darauf geachtet werden, dass ein Kontakt mit Wasser oder viel Feuchtigkeit nicht zu Schäden der Wandpaneele führt.

Für das Badezimmer existieren deshalb neben dem Holzdekor auch verschiedene gesonderte Varianten, wie beispielsweise die Marmor- oder Kupferoptik. Außerdem besteht die Auswahl zwischen Beton-, Fliesen-, oder Textiloptik. Ein Vorteil im Vergleich zu den Fliesen ist, dass keine Fugen existieren, in welchen sich durch die Beanspruchung mit Feuchtigkeit Schimmel bilden kann.

Wanneneinstiegshilfen sind Produkte, welche den Transfer einer Person in die Wanne übernehmen oder unterstützen. So kann es sich bei einer Einstiegshilfe ganz simpel um eine Art Trittstufe handeln, welche die Höhe des Wannenrandes minimiert. Der Begriff Wanneneinstiegshilfen inkludiert aber auch beispielsweise Halte- und Stützgriffe. Diese Griffe werden am Wannenrand, oder an der Wand hinter der Wanne angebracht, um einen sicheren Transfer bei ausreichender eigener Körperkraft zu ermöglichen. Die Griffe können auch zusätzlich zur Badestufe als stabilisierende Unterstützung genutzt werden. So kann der Kunde einem mangelnden Gleichgewichtssinn entgegenwirken.

Weitere Wanneneinstiegshilfen sind beispielsweise Badewannenlifter, welche elektrisch oder manuell funktionieren. Diese Lifter sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Zum einen existieren Lifter, welche primär die Funktion übernehmen der Person aus der Tiefe der Wanne zu helfen. Diese Lifter sind entweder als stabiles Tuch zu verstehen, auf welchem die Person sitzt, oder als eine Art Stuhl, welcher manuell oder elektrisch in der Höhe verstellbar ist. Andere Badewannenlifter können auch vollständig immobile Personen, welche zuvor mit Hilfe in das dafür vorgesehene Tuch gelegt wurden beispielsweise vom Rollstuhl in die Wanne gebracht werden.

Eine andere Wanneneinstiegshilfe ist die Badewannentür. Diese Einstiegshilfe ist eine dauerhafte, platzsparende Lösung, welche die Höhe des Wannenrandes deutlich minimiert. Es wird dazu ein Ausschnitt in den Wannenrand gesägt, welcher dann durch eine Tür aus Glas oder Kunststoff wasserdicht verschlossen wird. Bei einer Duschbadewanne existiert auch die Möglichkeit den Ausschnitt aus der Wanne offen zu lassen. Damit erlischt dann die Badefunktion und die Duschwanne beschränkt sich auf die Duschfunktion.

Eine größere Veränderung, welche den Einstieg dennoch erleichtert, wird mit dem Umbau der Wanne zur Dusche geschaffen. Hier existiert am Ende ebenfalls keine Badefunktion mehr, aber es entsteht ein geräumiger Einstieg in die Dusche, an dem Ort, an welchem zuvor die Wanne stand. Der Umbau nimmt in etwa einen Tag in Anspruch.

Die Geschichte der Badewanne reicht weit zurück bis in das vorchristliche Zeitalter. Schon damals badeten die Menschen in einer Art Tonkrug. Doch die Badewannen entwickelten sich mit der Zeit weiter, sodass man im Mittelalter in Holzwannen badete. Ab dem 18. bis 19. Jahrhundert begann die Zeit der Metall- bzw. Porzellanbadewannen. Ab ca. 1970 wurden Badewannen aus Sanitäracryl hergestellt. Heutzutage bestehen Badewannen aus Verbundstoffen, also synthetischen Stoffen mit Mineralien.

Manche Badewannen besitzen einen Rand, wohingegen andere Wannen nur eine schmale abgerundete Kante haben.

Der Wannenrand kann einerseits zu dekorativen, andererseits aber auch zu platzsparenden Abstellzwecken genutzt werden. Je nach Wannenrand bietet sich die Möglichkeit dort Armaturen anzubringen.

Der Wannenrand ist je nach Wannenmodell- und Form unterschiedlich hoch. Besonders im Alter kann dieser zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Aufgrund dessen scheint die Möglichkeit eine Badewannentür in den Wannenrand einzubauen als sehr sinnvoll. Die Wannentür bietet somit auch Menschen, welche nicht mehr in der Lage sind ihren vollen Bewegungsradius auszuführen, die Möglichkeit die Vorzüge eines Vollbades zu nutzen.

Die Antirutschmatte

Eine sogenannte Antirutschmatte, welche flexibel im Bad, in der Dusche oder in der Wanne eingesetzt werden kann, bietet eine erhöhte Sicherheit bei der täglichen Körperpflege. Durch die Kombination aus Wasser und einer glatten Oberfläche kann die Gefahr entstehen, dass sich der Duschvorgang in einen Unfallhergang entwickelt. Verstärkt durch spezifische Zusätze in Pflegeprodukten, welche einen rutschigen Film in der Duschwanne oder Badewanne bilden, kann es während des Duschvorgangs zu einer erhöhten Sturzgefahr kommen. Besonders für Personen, welche in der Bewegung eingeschränkt sind oder Unsicherheiten beim längeren Stehen aufweisen, gibt eine Antirutschmatte den gewünschten Halt während des Duschvorgangs. So ist die Antirutschmatte in allen Altersschichten flexibel einsetzbar eine praktische Möglichkeit zur Sturzprophylaxe.

Wie funktioniert eine Antirutschmatte?

Dieses Produkt, meist aus PVC bestehend, wird mit Saugnäpfen an dem Boden der Dusche oder der Wanne angebracht und gibt den benötigten Halt während des Duschvorgangs. Die Matte bietet mit ihrer Struktur im Gegensatz zum Wannenboden einen festen Stand. Durch Löcher in der Matte kann das Duschwasser abfließen. Eine Reinigung der Matte wird durch die schnelle Anbringung und Abnahme des Produktes erleichtert.

Aussehen einer Antirutschmatte

Es existieren runde, ovale oder rechteckige Produkte, sodass für jeden Verbraucher eine passende Lösung zur speziellen Wannen- und Duschform gefunden werden kann. Dennoch bietet sich für eine individuelle Lösung eine selbstklebende Variante der Antirutschmatte an. Diese kann auf die perfekte Größe zugeschnitten, und mit Klebepunkten- oder Streifen fixiert werden. Die Matte kann in diversen Farben, oder sogar mit Mustern erworben werden und passt sich so stilvoll dem Badezimmerambiente an.

Was ist bei der Anwendung zu beachten?

Zur korrekten Anwendung sollte darauf geachtet werden, dass die Matte einen festen Sitz in der Dusche hat. Zudem sollte man beachten, dass die Antirutschmatte beim Anbringen keine Falten wirft. Durch genügend Saugnäpfe an der Matte wird gewährleistet, dass ein Verrutschen unmöglich ist. Des Weiteren ist es notwendig, die Matte regelmäßig von Seifenresten zu reinigen, um die Funktion gewährleisten zu können und einer Keimbelastung vorzubeugen. Die Reinigung kann mittels einer handelsüblichen Bürste und lauwarmem Wasser erfolgen.

Laut der DIN 52460 ist eine Wartungsfuge „starken chemischen oder physikalischen Einflüssen ausgesetzt“. Die Dichtstoffe der Fuge müssen in regelmäßigen zeitlichen Abständen überprüft werden und unter Umständen erneuert werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Im häuslichen Gebrauch muss die Wartungsfuge schon vor der Ausführung benannt sein. Der Käufer muss also darauf hingewiesen werden, welche der Fugen Wartungsfugen sind. Eine dauerelastische Fuge benötigt im Vergleich zu einer Wartungsfuge keine besonderen Wartungen.

Je nach Vertrag besteht auf Silikonfugen generell eine Gewährleistung für bis zu 5 Jahre. Für eine ausdrücklich ernannte Wartungsfuge gilt die Gewährleistungsfrist von 5 Jahren nicht. Die Wartung muss durch den Auftraggeber, also den Kunden durchgeführt werden. Wurde ein entsprechender Wartungsvertrag abgeschlossen, liegt die Wartungspflicht bei dem Auftragnehmer. Insbesondere in Bereichen, welche einer starken mechanischen oder chemischen Belastung unterliegen, wie beispielsweise Krankenhäuser oder Großküchen empfiehlt sich ein Wartungsvertrag.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beschreiben einen finanziellen Zuschuss in Höhe von bis zu 4.000 Euro für bauliche Veränderungen in der eigenen Wohnung. Die Voraussetzungen für den Zuschuss sind zum einen, dass mindestens eine Person in dem Haushalt lebt, welche einen Pflegegrad besitzt. Die Höhe des Pflegegrades ist unabhängig von der Höhe des Zuschusses. Eine Person mit dem Pflegegrad I erhält den gleichen Zuschuss für eine Maßnahme, wie eine Person mit dem Pflegegrad V. Der Zuschuss wird einmalig gezahlt, kann aber unter bestimmten Umständen, wie beispielsweise einer neu auftretenden Demenz, zum Teil erneut bewilligt werden. Pro einer in dem Haushalt lebenden Person mit einem Pflegegrad wird der Zuschuss von 4.000 Euro gezahlt. Es kann maximal ein Zuschuss von 16.000 Euro für vier oder mehr Personen mit einem Pflegegrad beantragt werden.

Maßnahmen werden dann bezuschusst, wenn sie entweder eine häusliche Pflege erst ermöglichen, oder durch den Umbau die Belastung für die Pflegebedürftige Person und die Pflegeperson erheblich vermindert werden. Außerdem ist ein Zuschuss möglich, wenn die Maßnahmen eine selbstständige Lebensführung erreichen.

Bezuschusst werden beispielsweise Maßnahmen, durch welche eine erhebliche Veränderung der Bausubstanz resultiert sowie Maßnahmen, die die Umgebung des Pflegebedürftigen an die Möglichkeiten anpassen. Des Weiteren werden Maßnahmen bezuschusst, welche den Bewohnern eine technische Unterstützung bieten. Praktische Beispiele für die aufgezählten Möglichkeiten sind ein Treppenlift, ein Umbau der Wanne zur Dusche, der Einbau einer Tür in die Badewanne, oder auch ein rutschfester Bodenbelag.

Der entsprechende Antrag wird bei der zuständigen Pflegekasse gestellt. Er kann vor- oder nach dem Umbau gestellt werden. Um eine optimale Kostendeckung zu schaffen erscheint es sinnvoll, den Antrag vor Beginn der Umbaumaßnahmen zu stellen. Hierzu sollten die Interessenten sich einen Kostenvoranschlag von dem entsprechenden Unternehmen einholen.

Der Begriff Zertifizierung wird einerseits abgeleitet von dem lateinischen Begriff certus, welcher mit den Worten gewiss und sicher übersetzt werden kann. Der zweite Wortteil facere bedeutet übersetz sinngemäß etwas machen oder etwas schaffen. So kann die Zertifizierung wörtlich mit dem Begriff etwas sicher machen übersetzt werden.

Die Zertifizierung ist eine Sonderform der Konformitätsbewegung. Die Konformitätsbewegung meint eine Überprüfung der Erfüllung und Einhaltung von bestimmten Anforderungen an ein Produkt. Diese Überprüfung wird durch eine unparteiische Person durchgeführt.

Eine Zertifizierung erhöht die Objektivität in einer Produktbewertung. So wird die Unabhängigkeit der Produktbewertung von der bewertenden Person des Produktes erhöht. Es muss jedoch festgehalten werden, dass der Begriff Zertifizierung nicht geschützt ist und somit theoretisch jede Organisation eine Zertifizierung durchführen kann. Allerdings existieren akkreditierte Zertifizierungsstellen. Das bedeutet, dass diese Stellen eine formelle Anerkennung besitzen und dem Akkreditierungsstellengesetz unterliegen. Dies bietet dem Verbraucher eine erhöhte Glaubwürdigkeit. Sie kann auch steuerliche Vorteile für Unternehmen bieten. 

Zertifizierungen finden sich in diversen Lebensbereichen. So existieren zum einen die Produktfinanzierungen. Hier werden die Qualitätsanforderungen eines Produktes überprüft. Ein Produkt kann so zum Beispiel das GS- Zeichen für geprüfte Sicherheit erlangen.

Ein anderer Bereich ist die Systemzertifizierung. In diesem Gebiet wird die Einhaltung von Anforderungen, Regeln und Normen an einem System überprüft. Beispielhaft zu nennen sind hier folgende Systeme:

Qualitätsmanagementsystem ISO 9001

Umweltmanagementsystem Iso 14001

Energiemanagementsystem ISO 50001

Arbeitsschutzmanagementsystem ISO 45001

Im Bereich der Personalzertifizierung wird die Personalkompetenz einzelner Personen überprüft. Die Grundlage sind hier festgelegte Qualitätsanforderungen.

Die Kosten einer Zertifizierung werden von der Firma selbst getragen.

Bezüglich der Produkte der Wannenwerkstatt ist anzumerken, dass bei der selbst entwickelten Antirutschbeschichtung „LAKI- stop“ eine Zertifizierung nach abschließenden Testverfahren stattgefunden hat.

à ggf. weitere Infos welche Zertifizierung genau

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